BMW-Vertriebsnetz BMW Fritze wird Teil von Schubert Motors

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Der Konzentrationsprozess der Vertriebsstrukturen im Automobilhandel geht auch im BMW-Netz weiter. Jetzt wächst in der Mitte Deutschlands eine große BMW-Gruppe heran.

Gebündelte Zukunft im BMW-Vertrieb: Peter Dräger (l.), Geschäftsführer der Schubert Motors Unternehmensgruppe, und Michael Fritze, Geschäftsführer des Autohauses Fritze.(Bild:  Schubert Motors)
Gebündelte Zukunft im BMW-Vertrieb: Peter Dräger (l.), Geschäftsführer der Schubert Motors Unternehmensgruppe, und Michael Fritze, Geschäftsführer des Autohauses Fritze.
(Bild: Schubert Motors)

Das BMW-Autohaus Fritze mit Sitz in Sangerhausen in Sachsen-Anhalt wird Teil der Schubert Motors Unternehmensgruppe. Wie der Händler aus Oschersleben mitteilt, wird Autohaus-Fritze-GmbH & Co KG alleinstehende Gesellschaft in die Struktur der Gruppe eingebunden. Mit der Übernahme setze Schubert „die Wachstumsstrategie konsequent fort“.

Schubert ist als Händler für die Pkw-Marken BMW, Mini, Hyundai und MG inzwischen in elf Städten in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt vertreten. Das Autohaus Fritze ergänzt diese Aktivitäten ideal. Neben BMW und Mini vertritt das Autohaus Fritze ebenfalls MG. Mit den Fritze-Standorten in Sangerhausen, Nordhausen und Naumburg reichen die Schubert-Aktivitäten künftig über die südliche Grenze Sachsen-Anhalts bis nach Nord-Thüringen. Der Zusammenschluss führe „zu einer gezielten Erweiterung des Filialnetzes der Schubert Motors Unternehmensgruppe“, heißt es in der Mitteilung.

Der seit 1990 aktive Händler Fritze ist in der BMW-Welt tief verwurzelt, Unternehmenschef Michael Fritze war ab 2013 für eine Amtsperiode Präsident des BMW-Händlerverbands und danach noch im Verbandsvorstand aktiv. Fritze bringt rund 60 Beschäftigte in die Unternehmensgruppe mit, die künftig 480 Mitarbeiter beschäftigt.

„Die Aufnahme des Autohauses Fritze ist eine strategische Entscheidung mit Blick auf langfristige Stabilität, strukturelles Wachstum und eine klare regionale Ausrichtung“, erklärt Torsten Schubert, Geschäftsführer der Schubert Motors Unternehmensgruppe. Das Unternehmen stärke damit zugleich seine Marktposition als auch die internen Strukturen.

Gruppe mit ergänzenden Aktivitäten

„Beide Häuser verfolgen vergleichbare unternehmerische Ansätze – insbesondere in der Führung, im Qualitätsverständnis und im Umgang mit Mitarbeitenden“, ergänzt Michael Fritze. Das ist ihm ein Anliegen, unter anderem wird das Autohaus Fritze im Februar als Top-Ausbildungsbetrieb der Handwerkskammer Halle ausgezeichnet. Der Zusammenschluss eröffne den Mitarbeitern Entwicklungsperspektiven, ohne die regionale Identität der Standorte aufzugeben, und erhöhe letztlich die Wettbewerbsfähigkeit.

Neben dem Automobilhandel und -service hält die Gruppe noch ergänzende Angebote für ihre Kunden bereit. Das Autohaus Fritze ist als Kawasaki-Händler ebenso im Motorradgeschäft aktiv wie Schubert mit den Zweirädern von BMW. Schubert ist zudem im Motorsport aktiv, hat Kompetenz im Umgang mit dem Werkstoff Carbon und hat sich als BMW-Classic-Partner in der Region positioniert. Außerdem ist Schubert als Franchisepartner des ADAC in Sachsen-Anhalt tätig.

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