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BMW i4: Die Serie ist nah

| Autor: Andreas Wehner

Die Münchner haben eine Studie vorgestellt, die einen konkreten Ausblick auf den kommenden i4 gibt. Die technischen Daten sind beeindruckend: 530 PS, in 4 Sekunden von 0 auf 100 und 600 Kilometer Reichweite.

Der BMW Concept i4 sieht der kommenden Serienversion wohl schon recht ähnlich.
Der BMW Concept i4 sieht der kommenden Serienversion wohl schon recht ähnlich.
(Bild: BMW)

Dass BMW ein elektrisches Mittelklasse-Modell bringen wird, steht schon länger fest. Jetzt haben die Bayern gezeigt, wie es aussehen könnte: Mit dem Concept i4 hat BMW die Studie eines elektrischen, viertürigen Gran Coupé vorgestellt, das dem kommenden Serienmodell schon sehr ähnlich sehen dürfte. Ursprünglich sollte das Modell auf dem Genfer Salon präsentiert werden. Da dieser ausfallen musste, feierte BMW die Premiere online.

Bis zu 600 Kilometer Reichweite nach WLTP, bis zu 530 PS, in circa vier Sekunden von null auf hundert, Höchstgeschwindigkeit über 200 Stundenkilometer – das sind die Eckdaten des Antriebsstrangs. Im Serienmodell dürften das die Daten der Topvariante sein – dass es abgespeckte Versionen geben wird, ist wahrscheinlich.

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Die Optik ist geprägt von einer recht großen, markanten Doppelniere – wie auch bei den jüngsten BMW-Serienmodellen. Jedoch erfüllt sie nicht die Form eines Kühlergrills, denn eine Kühlung ist beim E-Auto ja nicht nötig. Stattdessen dient sie als sogenannte „Intelligenzfläche“. Soll heißen: BMW hat dort die Sensorik verbaut, von der es eine ganze Menge gibt. Laut BMW beherrscht das Fahrzeug beim autonomen Fahren Level 3. Ganz nebenbei zeigt BMW mit dem neuen Modell auch erstmals die neue Markenarchitektur mit einem transparenten, zweidimensionalen Logo.

Das Selbstfahren steht jedoch im Fokus. Daher konzentriert sich im Innenraum auch alles auf den Fahrer. Die vorhandenen Elemente – inklusive des großen, bis in die Mitte gezogenen Displays, das bereits die Serienversion ist – wirken schon recht alltagstauglich. Auch wenn sich an Farbe und Material noch etwas ändert: So in etwa dürfte das Serienmodell dann innen auch aussehen.

Die Serienproduktion des neuen BMW i4 startet 2021 im Münchner Stammwerk des Autobauers. Dort laufen künftig Modelle mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybride und batteriebetriebene Fahrzeuge vom selben Band. Um das zu ermöglichen, investiert BMW bis zum Serienanlauf des i4 200 Millionen Euro in den Umbau des Werks.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«