BMW: Kompetenz in der Karosseriereparatur

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Die Lackierer müssen also für das Füllerspritzen nicht mehr in die Lackierkabine. Das macht den Gesamtprozess effizienter. Darüber hinaus sind die 20 Universalarbeitsplätze mit allen erforderlichen Maschinen und Werkzeugen für das Spachteln, Schleifen und Füllern ausgerüstet. Teilweise wurden die Lackvorbereitungsplätze mit Herkules Hebebühnen ausgestattet. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Be- und Entlüftungsanlage auch als Hallenheizung eingesetzt werden kann.

In insgesamt vier Taifuno-Lackier- und Trockenkabinen bearbeiten die Lackierer die Fahrzeuge danach weiter. Die speicherprogrammierbare Steuerung der Anlage lässt sich über einen Touchscreen bedienen. Wolf hat die Bedienung nach eigenen Angaben so einfach gestaltet, dass der Lackierer keine Bedienungsanleitung benötigt. Darüber hinaus verfügen die Lackierkabinen über eine automatische Standby-Schaltung. Das heißt, die Anlage fährt selbstständig zurück, wenn in den Kabinen nicht lackiert wird.

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20 Prozent schneller

Der von Wolf entwickelte Ablüftprozess ist speziell auf das BMW-Color-Lacksystem abgestimmt und beschleunigt das Trocknen der wasserverdünnbaren Lacke deutlich, die ausschließlich angewendet werden. In die Filterdecke hat Wolf hierfür Abblasgeräte des Typs Multi Air integriert. Sie dienen der Vortrocknung der Wasserlacke.

Den Kabinen wurde jeweils ein Trockner nachgeschaltet. Innerhalb eines Zeitraums von 30 bis 40 Minuten trocknet der frisch auf das Fahrzeug aufgetragene Lack bei einer Temperatur von 85 °C. Die moderne Lackieranlage soll den Verarbeitungsprozess der Wasserbasislacke um etwa 20 Prozent gegenüber dem bisherigen Verfahren beschleunigen. Die optimierten Prozesse führen letztlich auch zu Energieeinsparungen. Zusätzliche Energiesparsysteme wie die Wärmerückgewinnungseinrichtung tun ihr Übriges.

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