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BMW macht Werk Dingolfing fit für den E-SUV i-Next

Autor / Redakteur: dpa/gr / Andreas Grimm

BMW rüstet sich für die Elektromobilität. Im Hauptwerk Dingolfing soll ab 2021 der Elektro-SUV i-Next vom Band rollen. Dafür wird der Werk deutlich umgebaut. Ziel sind flexible Produktionslinien.

Der BMW iNext wird im BMW-Werk Dingolfing gebaut.
Der BMW iNext wird im BMW-Werk Dingolfing gebaut.
(Bild: BMW)

BMW investiert 400 Millionen Euro in sein größtes europäisches Werk im niederbayerischen Dingolfing. Damit soll der Standort für die Produktion des vollelektrisch und hochautonom fahrenden Luxus-SUVs i-Next vorbereitet werden, wie der Autohersteller am Montag mitteilte. Die Fertigung soll 2021 anlaufen.

Der vollelektrische i-Next werde in Dingolfing vom selben Band laufen wie schon jetzt Hybride und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. „Mit den flexiblen Fertigungsstrukturen sind wir in unseren Werken bestmöglich für die unterschiedlichsten Marktanforderungen gerüstet“, betonte der seit wenigen Wochen amtierende Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic. Er erwartet, dass sich die Autobauer auf einen unterschiedlichen Mix an Antriebsformen einstellen müssen.

Der Karosseriebau für den i-Next wird seit einigen Monaten im Herzen des Werks neu aufgebaut. Auch für die Bodengruppe der Karosserie entstehen derzeit neue Fertigungslinien. Dabei greift das Werk auf seine über Jahre entwickelte Misch- und Leichtbaukompetenz zurück.

Dingolfing ist das größte BMW-Werk in Europa. 18.000 Mitarbeiter und 800 Auszubildende produzieren dort dem Hersteller zufolge rund 1.500 Autos am Tag. Schon heute beträgt der Anteil von Plug-in-Hybriden, also elektrifizierten Fahrzeugen, an der Dingolfinger Produktion knapp 10 Prozent.

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