BMW verliert beim Absatz gegenüber Mercedes an Boden

Deutliches Plus auf dem deutschen Markt

| Autor: Andreas Wehner

Der BMW X3 ist ein wichtiger Wachstumstreiber für den BMW-Konzern.
Der BMW X3 ist ein wichtiger Wachstumstreiber für den BMW-Konzern. (Bild: BMW)

Der BMW-Konzern hat im Oktober 1,7 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Wie das Unternehmen mitteilte, lieferten die Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im vergangenen Monat insgesamt 200.883 Fahrzeuge aus und erreichten damit einen neuen Oktober-Rekord. In den ersten zehn Monaten des Jahres betrug der Zuwachs mit rund 2,04 Millionen Auslieferungen 1,3 Prozent.

Die Kernmarke BMW legte im Oktober um 1,6 Prozent auf 171.131 Einheiten zu. Damit verloren die Münchner gegenüber dem Konkurrenten Mercedes wieder etwas an Boden. Die Stuttgarter hatten im Oktober ihre Auslieferungen um 3,9 Prozent auf 190.021 Einheiten gesteigert. Der dritte deutsche Premiumhersteller Audi hingegen hat immer noch stark mit der WLTP-Umstellung zu kämpfen und musste mit 117.600 Einheiten im Oktober ein Absatzminus von 25,7 Prozent hinnehmen.

Ein signifikanter Wachstumstreiber war für BMW im Oktober der X3, dessen Auslieferungen um 150 Prozent zulegten. Das Fahrzeug wird seit Kurzem neben China und den USA auch in Südafrika produziert. Im bisherigen Gesamtjahr liegen die Verkäufe der Marke BMW mit 1,74 Millionen Einheiten um 1,8 Prozent im Plus.

Der Mini-Absatz stieg im Oktober um 2,1 Prozent auf 29.418 Fahrzeuge. Größter Wachstumstreiber war dabei der Countryman, der um 13,8 Prozent zulegte und mit 8.536 Einheiten für fast 30 Prozent der Mini-Verkäufe verantwortlich ist. Nach zehn Monaten liegen die Auslieferungen bei Mini mit 295.354 Einheiten um 1,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Betrachtet man die Absatzregionen, so fällt vor allem der deutliche Zuwachs auf dem deutschen Markt ins Auge. Hier stiegen die Verkäufe konzernweit um 23,9 Prozent. Europaweit legte der Absatz der BMW Group um 2,6 Prozent zu. In Asien stiegen die Auslieferungen um 2,4 Prozent. In Amerika hingegen musste der Autobauer im Oktober ein Minus von 1,6 Prozent hinnehmen.

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