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Brass übernimmt Kia-Niederlassung Frankfurt

| Autor: Andreas Wehner

Der Aschaffenburger Mehrmarkenhändler verkauft künftig Kia im Großraum Frankfurt. Die Übernahme der bestehenden Niederlassung der Koreaner ist dabei nur der erste Schritt für die Brass-Gruppe.

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(Foto: Wehner / »kfz-betrieb«)

Die Aschaffenburger Brass-Gruppe verkauft künftig auch Kia-Fahrzeuge. Wie der Importeur mitteilte, hat der Mehrmarkenhändler die Kia-Niederlassung in der Mainzer Landstraße übernommen. Das ist jedoch nur ein erster Schritt: Im Spätsommer erfolgt der Umzug in einen neuen Betrieb, der derzeit in der Guerickestraße im Stadtteil Praunheim direkt an der A5 entsteht.

Neben Kia will Brass an dem neuen Frankfurter Standort auch die Marke Seat unterbringen. Beide Marken sollen gleichwertig in einem eigenen Showroom von jeweils 600 Quadratmetern präsentiert werden. Auf dem 16.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen zudem eine Werkstatt, ein Reifenlager sowie 500 Parkplätze.

Das Bild der symbolischen Schlüsselübergabe zeigt (von links): Ulrich Brass, Geschäftsführer der Brass Gruppe, Duk Hwa Jung, Präsident und Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, Thomas Wächter, Geschäftsführer von AUDA Brass Frankfurt und Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland.
Das Bild der symbolischen Schlüsselübergabe zeigt (von links): Ulrich Brass, Geschäftsführer der Brass Gruppe, Duk Hwa Jung, Präsident und Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, Thomas Wächter, Geschäftsführer von AUDA Brass Frankfurt und Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland.
(Bild: Kia)

Die Mitarbeiter der Kia-Niederlassung bleiben überwiegend im Boot. „Wir haben allen Angestellten ein Angebot gemacht – und die meisten haben es angenommen“, sagte Thomas Wächter, Geschäftsführer der neu gegründeten AUDA Brass Frankfurt GmbH, im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Zudem nimmt Brass Kia am Standort Offenbach mit ins Portfolio. Dort vertreibt das Unternehmen aktuell die Marken Opel und Seat. In Offenbach war Kia zuletzt gar nicht vertreten.

„Kia hat aufregende Modelle, die gut in den Markt passen. Die Region Frankfurt war zudem nur dünn besetzt, sodass wir die Gelegenheit ergriffen haben“, begründet Wächter den Schritt. Das bisherige Feedback sei positiv. Nun gelte es, den Markt langsam aufzubauen. Die Marke habe jedenfalls ein großes Potenzial. „Wir rechnen damit, dass wir in drei Jahren einen Jahresabsatz von mehr als 700 Kia-Fahrzeugen erreichen werden“, sagte der Geschäftsführer.

Die Brass-Gruppe betreibt über 30 Autohäuser im Rhein-Main-Gebiet. Zum Portfolio des Mehrmarkenhändlers gehören neben Kia die Fabrikate Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, Opel, Peugeot, Cadillac und Corvette. Mit mehr als 1.000 Mitarbeitern verkaufte die Gruppe zuletzt rund 27.000 Fahrzeuge pro Jahr.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«