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Brüsseler Autosalon spricht Hersteller und Besucher an

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Ob Genfer Salon oder IAA – die großen Automessen kämpfen mit einem Besucher- und Ausstellerschwund. Der Autosalon in Brüssel kommt dagegen gut an und schafft es auch, die Hersteller weiter als Aussteller zu gewinnen, wie die aktuelle Auflage zeigt.

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Auf dem Autosalon 2020 in Brüssel zeigten viele Marken ihre neuen Modelle, darunter auch BMW.
Auf dem Autosalon 2020 in Brüssel zeigten viele Marken ihre neuen Modelle, darunter auch BMW.
(Bild: Triptyque)

Das Konzept Automobilmesse ist nicht tot, das hat in der vergangenen Woche der Autosalon Brüssel gezeigt. Die jährlich im Januar stattfindende Automobilmesse hat nach Angaben der Messeveranstalter gut eine halbe Millionen Besucher angezogen und damit ähnliche viele wie im Vorjahr (endgültige Zahlen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor). Im Jahr 2018 waren es 540.000 Besucher gewesen. Damit bewegt sich der Zuspruch auf einem stabilen Niveau, anders als zuletzt etwa bei der IAA 2019. Damals hatte die Messe allerdings einen Ausstellungstag mehr.

Die Messe versammelte vom 10. bis 19. Januar im Rahmen ihrer 98. Auflage quasi alle Hersteller, die in Belgien aktiv sind. Auch Fabrikate wie Volvo, die auf der IAA und auch in Genf nicht vertreten sind, hatten einen Stand gebucht. Insgesamt waren 160 Aussteller in den Messehalten vertreten, die 690 Pkw und 540 Motorräder zeigten. Darunter waren 11 Pkw-Weltpremieren wie der neue Nissan Juke und die E-Modelle von Renault der E-Captur und der E-Clio. Den Neuheitenreigen ergänzten zudem 10 Europapremieren.

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Das Publikum nutzte die Messe laut dem Veranstalter, um sich umfassend im Bereich der alternativen Antriebe zu informieren. Auf dem 95.000 Quadratmeter großen Messegelände seien nie zu vor so viele Hybrid- und rein elektrische Fahrzeuge ausgestellt worden, hieß es. Gleichzeitig seien die Modelle bei den Besuchern auf große Zustimmung gestoßen, sagte Messedirektor Pierre Lalmand laut einer Mitteilung.

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