Lockdown im Kfz-Handel Bund und Länder wollen Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis Ende Januar

Autor: Doris Pfaff

Der Lockdown geht in die Verlängerung. In einer gemeinsamen Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sprachen sich die Ministerpräsidenten der Länder dafür aus, die Maßnahmen bis zum 31. Januar auszudehnen. Das dürfte auch weiter den stationären Autohandel betreffen.

Die meisten Verkaufsräume in Autohäusern müssen aller Voraussicht nach bis Ende Januar geschlossen bleiben.
Die meisten Verkaufsräume in Autohäusern müssen aller Voraussicht nach bis Ende Januar geschlossen bleiben.
(Bild: Rehberg / »kfz-betrieb«)

Der Lockdown, der zunächst bis zum 10. Januar vereinbart worden war, soll fortgesetzt werden. Lockerungen wird es nicht geben, eher Verschärfungen. Um die Zahl von Corona-Infizierten zu senken, soll in sogenannten Hotspots der Bewegungsradius der Bürger eingeschränkt werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage zur Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel am Dienstag in Berlin hervor.

Laut Entwurf der gemeinsamen Vereinbarung sollen alle bereits seit 16. Dezember geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 31. Januar fortgeführt werden. Das heißt: Öffnen darf nur, was der Grundversorgung dient. Neu ist zudem allem Anschein nach eine Bewegungseinschränkung in Hotspots: Demnach sollen sich die Bewohner von Kreisen mit einer Rate von mehr als 200 Ansteckungen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen nicht weiter als 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen dürfen.

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 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik