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Carmato: Händler-App steht vor der Veröffentlichung

| Autor: Silvia Lulei

Das Start-up Carmato hat einen neuen Investor an Bord. Somit kann die Fahrzeugplattform ihre Reichweite ausbauen und neue Anwendungen wie die Händler-App auf den Markt bringen.

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Marc Herschbach, CEO von Carmato, kündigt neue Features für seine Plattform an.
Marc Herschbach, CEO von Carmato, kündigt neue Features für seine Plattform an.
(Bild: Carmato)

Die Neu- und Gebrauchtwagenplattform Carmato hat einen neuen Investor: Die Medienagentur Moccamedia unterstützt das Start-up finanziell und als Ratgeber. Die Agentur kennt sich aus im Automobilgeschäft. Sie hat unter anderem bereits für Opel, Peugeot, Kia und Nissan gearbeitet und will jetzt dafür sorgen, dass Carmato seinen Bekanntsheitsgrad erhöht. „Wir sind uns sicher, dass Carmato den Automobilmarkt, insbesondere den Gebrauchtwagenmarkt, revolutionieren wird“, sagt Cornelia Lamberty, Vorstandsvorsitzende der Moccamedia AG.

Marc Herschbach, CEO von Carmato, und sein Team arbeiten derweil mit Hochdruck an einer Händler-App. Sie befindet sich in der finalen Testphase und soll innerhalb der nächsten vier Wochen freigeschaltet werden. Die App soll es dem Verkäufer ermöglichen, noch während des Gesprächs mit dem Kunden ein verbindliches Angebot zur Inzahlungnahme des Altwagens zu machen – innerhalb von 30 Minuten. Herschbach ist überzeugt, dass ein solches Tool dem Handel sehr nützlich sein wird: „Wir minimieren damit Kapitalbindung, Zinsbelastungen und Risiken und sorgen für die Gebrauchtwagen beim Handel, statt bei anderen Anbietern.“

Auch für die Endkunden wird es demnächst eine App geben – mit einer digitalen Ankaufsoption für den Handel. Die Beteiligung von Moccamedia soll für die Integration weiterer sinnvoller Services genutzt werden. Welche das konkret sind, verrät Carmato noch nicht. Man befinde sich im Gespräch mit „drei Big-Playern im europäischen Automobilbereich“.

Spätestens ab Ende Februar soll es auf der Carmato-Plattform einen Treuhandbezahldienst geben. Auf diese Weise können Käufer und Verkäufer eine Fahrzeugübergabe bargeldlos durchführen. Der Kaufbetrag wird vor Ort bestätigt, und die Zahlung erfolgt abgesichert. Damit ist auch die Geldwäscheproblematik gelöst.

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Über den Autor

 Silvia Lulei

Silvia Lulei

Chefredakteurin »Gebrauchtwagen Praxis«