Caroobi: „Wir spüren einen Riesenbedarf für unser Produkt“

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Eine weitere Säule von Caroobi ist das Teilegeschäft. Die Berliner arbeiten nach eigenen Angaben nur mit Hersteller- (OEM) und Markenteilen (OES). „Das Teilegeschäft ist für uns sehr wichtig. Unser Anspruch ist, den Kunden immer mit den exakt passenden Produkten zu adressieren“, sagt Nico Weiler.

Weitere Branchentrends haben Mark Michl und Nico Weiler bereits im Blick. Beispielsweise sei autonomes Fahren ein spannendes Thema. „Vor 2022 sehen wir keinen großen Umbruch auf die Werkstatt-Branche zukommen. Sobald die Technologie sich durchsetzt, wird sich der Markt aber komplett verändern“, sagt Weiler.

Verschiedene Prognosen sehen mit der steigenden Automatisierung Probleme auf Werkstätten zukommen. Schließlich sollen Roboterautos die Zahl der Unfälle deutlich verringern können. Service-Betrieben könnten dadurch Aufträge wegbrechen.

Den Caroobi-Gründern ist davor aber nicht bange. „Wir sind überzeugt, dass die Reparaturen an selbstfahrenden Autos wesentlich komplexer werden. Da wollen wir ansetzen. Das heißt: Wir brauchen das richtige Training und das passende Equipment“, sagt Nico Weiler.

Mindestens genauso wichtig werde es aber sein, die entstehenden B2B-Schnittstellen rechtzeitig zu besetzen. „Ein Roboterauto wird wohl kaum selbst beim Mechaniker anrufen. Und da kommen dann wir ins Spiel“, so Mark Michl.

Im neuen Jahr wollen die Caroobi-Gründer aber zunächst einmal im Hier und Jetzt weiter wachsen. „Wir spüren nach wie vor einen Riesenbedarf für unser Produkt“, sagen die Gründer. Den Umsatz wollen die Berliner 2018 noch einmal verfünffachen. Dabei beschränkt sich Caroobi bislang allein auf den deutschen Markt. „Aber das kann sich jederzeit ändern“, sagt Michl.

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