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Cartec leitet Generationswechsel ein

Autor: Christoph Seyerlein

Cartec-Chef Roland Fuchs hat seine Nachfolge geregelt. Der 61-Jährige holt seinen ältesten Sohn Daniel (Foto) in die Geschäftsleitung des Smart-Repair-Spezialisten.

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Daniel Fuchs gehört künftig zur Geschäftsführung von Cartec.
Daniel Fuchs gehört künftig zur Geschäftsführung von Cartec.
(Bild: Cartec)

Nachfolge gesichert: Roland Fuchs (61), Inhaber von Cartec Autotechnik Fuchs GmbH, hat zum Jahresstart 2018 seinen Sohn Daniel in die Geschäftsführung geholt. Der Generationswechsel ist beim Smart-Repair-Unternehmen aus Plüderhausen/Stuttgart damit eingeleitet.

Große Überredungskunst war in diesem Fall nicht nötig: Daniel Fuchs wollte aus eigenen Stücken das Geschäft seines Vaters fortführen. Auslöser dafür war die Automechanika 2016: „Ich begleitete diese Messe zum ersten Mal in einer Vertriebsfunktion. Dort habe ich durch die vielen Gespräche mit Kunden und Interessenten aus aller Welt einen ganz neuen Blick dafür bekommen, was Cartec alles kann und wie wir die Kfz-Branche in ihren Prozessen mit unseren Lösungen effektiv unterstützen“, sagt Daniel Fuchs.

Der 29-Jährige kennt den Automotive-Sektor bereits aus seiner bisherigen beruflichen Laufbahn. Der studierte Wirtschaftsingenieur (FH) begann seine Karriere als Trainee bei Mercedes. In der Folge baute er unter anderem die Einkaufsorganisation des Autobauers in Peking mit auf. Zuletzt war Fuchs bei Mercedes-AMG im Einkauf für den Bereich Triebstrang verantwortlich.

Der Schritt vom Weltkonzern in den Mittelstand fällt Daniel Fuchs nach eigenen Angaben nicht schwer: „Der Bedarf an Smart Repair-Lösungen ist ungebrochen groß. Außerdem liebe ich es, eigene Dinge zu entwickeln und marktfähig zu machen.“ Darüber hinaus sei Cartec längst über die DACH-Grenzen hinaus tätig – und sehe noch viel Potenzial auf dem internationalen Markt.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«