Das Hochschalten unter Volllast, kurz vor dem Drehzahlbegrenzer, beherrscht der Antrieb zwar perfekt, das Einlegen der nächsten Fahrstufe vollzieht sich dann wie ein Peitschenschlag. Manuelle Eingriffe sieht das Getriebe offenbar weniger gerne, entsprechend phlegmatisch werden die Sonderwünsche umgesetzt.
Die Kommandozentrale, aus der die entsprechenden Befehle erteilt werden, ist im Vergleich zum Vorgänger sportlicher und eleganter ausgefallen. Die schlanke, horizontal geprägte Instrumententafel sitzt oberhalb einer flachen Mittelkonsole, die zwei tief angeordnete Luftausströmer beherbergt. Die schlanke Tastenreihe für Heizung und Klimatisierung wirkt besonders futuristisch; das gleiche gilt für den praktisch rahmenlosen Innenspiegel.
Das gesamte Ensemble ist aufgeräumt und übersichtlich, zudem hat die Materialqualität, die bisher eher auf Fisher-Price-Niveau lag, um mehrere Klassen zugelegt. Die Sitze sind für ein US-Auto ungewöhnlich sportlich und eng konturiert – eine Wohltat auf kurvigen Landstraßen.
Für internationales Parkett
Ohne an Faszination und Charakter zu verlieren, ist der Camaro in seiner neuen Modellgeneration von der US-Ikone zu einem Sportcoupé mutiert, das – und zwar erstmals – auf internationalem Parkett bestehen kann. Dabei strahlt das neue Modell nicht nur neben dem Vorgängermodell, sondern auch als Alternative zum Ford Mustang, dessen Glanz im direkten Vergleich deutlich verblasst. Ab Frühjahr 2016 gibt es den Camaro auch in Deutschland, die Preise stehen noch nicht fest.
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