Christoph Konrad übernimmt ZDK-Hauptstadtbüro

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Wechsel im ZDK-Hauptstadtbüro: Christoph Konrad tritt die Nachfolge von Volker Kuhn an, der nach 18-jähriger Tätigkeit für den Verband in den Ruhestand geht.

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Christoph Konrad hat offiziell die Amtsgeschäfte im Hauptstadtbüro des Zentralverbands des Deutschen Kfz-Gewerbes übernommen. Sein Vorgänger Volker Kuhn ist nach 18-jähriger Tätigkeit für den ZDK in die Ruhephase der Altersteilzeit gegangen.

Der 53-jährige Konrad stammt aus Bochum, hat als Speditionskaufmann gelernt und nach einem Studium in Geschichte promoviert. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne. Nach beruflichen Tätigkeiten als kaufmännischer Angestellter und Geschäftsführer eines mittelständischen Logistikunternehmens wechselte er in die Politik und war von 1994 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments in Brüssel. Im Ausschuss für Wirtschaft und Währung mit dem Schwerpunkt Wettbewerbspolitik war er dort unter anderem Berichterstatter für die Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung.

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Verdienst um die ostdeutschen Verbände

Sein Vorgänger Kuhn hat sich während seiner Verbandszeit nicht zuletzt um die Integration der ostdeutschen Landesverbände in einen gesamtdeutschen Verband verdient gemacht: „Dass dies erfolgreich gelungen ist, gehört zweifellos zu Ihren Verdiensten, und dafür danken wir Ihnen“, betonte ZDK-Präsident Robert Rademacher bei der Verabschiedung in Berlin.

Kuhn wirkte darüber hinaus am Aufbau der Kfz-Organisationen in mehreren osteuropäischen Ländern mit. „Eigentlich warst Du der erste Botschafter auf internationaler Ebene, der zwar nicht in Brüssel die Fäden zog, sondern sehr persönlich an dem Aufbau einer eigenen Kfz-Organisation in den osteuropäischen Ländern mitgewirkt hat“, betonte Jörg Behncke, Geschäftsführer des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern. Neben seiner Tätigkeit als Repräsentant des ZDK war Kuhn langjähriger Geschäftsführer des Bundesverbandes Fahrzeugaufbereitung e.V. (BFA), der seit 1997 existiert und inzwischen über 170 Mitglieder vertritt.

Volker Kuhn wuchs in Kühlungsborn an der Ostsee auf. Nach der Lehre zum Kfz-Handwerker im elterlichen Betrieb studierte er Maschinenbau in Ost-Berlin. Tätigkeiten in der Kabelindustrie sowie im DDR-Ministerium für Werkzeug- und Verarbeitungsmaschinenbau schlossen sich an. Dem Ausreiseantrag seiner Familie wurde im Juni 1988 stattgegeben. Weitere Tätigkeiten in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst folgten, bis er dann Anfang April 1993 die Leitung der ZDK-Geschäftsstelle Berlin übernahm.

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