Citroën C3 Aircross: Halb Van, halb SUV

Von sp-x

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Die Ratesendung „Was bin ich?” hat Generationen von Fernsehzuschauern in ihren Bann gezogen. Um zu erkennen, was der neue Citroën C3 Aircross ist, bedarf es auch einiger Nachfragen.

Ab 15.290 Euro steht der Citroën C3 Aircross in Kombination mit dem 1,2-Liter-Dreizylinder und 60 kW/82 PS in der Preisliste. (Bild:  Citroën)
Ab 15.290 Euro steht der Citroën C3 Aircross in Kombination mit dem 1,2-Liter-Dreizylinder und 60 kW/82 PS in der Preisliste.
(Bild: Citroën)

Die Frage nach der Gattungszugehörigkeit drängt sich auf, wenn man den neuen Citroën C3 Aircross betrachtet. Die Optik suggeriert, hier fährt ein Abenteurer vor; das Interieur hingegen erinnert eher an einen Van. Wir wollten also wissen, was sich hinter dem Nachfolger des C3 Picasso verbirgt? Ein SUV oder ein Van?

Ganz klar, der 4,16 Meter lange Franzose macht auf dicke Hose und gibt mit einer vergleichsweisen bulligen Front, dem angedeuteten Unterbodenfahrschutz sowie den leicht verbreiterten Kotflügeln den Geländegänger. Das ist wie bei den meisten seiner Wettbewerber und auch seinem Modellbruder Opel Crossland X nur schöner Schein.

Citroën C3 Aircross: SUV betont Van-Gen
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Auch die im Vergleich zum Kleinwagen C3 um zwei Zentimeter erhöhte Karosserie macht auch dem aufgebockten Kleinen keinen Offroader. Da hilft auch die ab der höchsten Ausstattungslinie Shine serienmäßige Traktionshilfe „Grip-Control“ nur wenig, die aber immerhin bei unterschiedlichen Untergründen wie Sand oder Schnee das Anfahren erleichtert.

Bei der Gestaltung des Innenraums haben die Designer ihre Van-Tradition nicht geleugnet. Der Fahrer sitzt leicht erhöht (dieses erhabene Gefühl gibt es bei Vans schon immer), die Ablagen sind zahlreich und das Raumgefühl ist trotz der doch recht knappen Abmessungen recht luftig. Wunder sollte man diesbezüglich zwar keine erwarten, aber zumindest vier Personen sitzen kommod.

Innen eher Van

Die Fondnutzer können ihr individuelles Kniefreiprogramm wählen. Abhängig vom Gepäckbedarf lässt sich die Rückbank im Verhältnis 40:60 in Längsrichtung um bis 15 Zentimeter verschieben (Serie bei Shine). Ist die Bank ganz weit hinten eingerastet, stehen 410 Liter Gepäckvolumen zur Verfügung, riskieren die Insassen Kniekontakt mit den Vordersitzlehnen sind es 520 Liter. Legt man die Rücksitzlehnen um, entsteht ein flacher Ladeboden und das Volumen steigt auf fast 1.300 Liter. Dass man auch den Beifahrersitz umklappen kann (Aufpreis 490 Euro bei Shine im Paket mit Brems- und Fernlichtassistenten) ermöglicht auch das Verstauen von bis zu 2,40 Meter langen Gegenständen.

Da übersieht man schon gerne, dass der der Teppichboden im Kofferraum eher zur kratzenden denn zur kuscheligen Auslegware zählt. Zumal ansonsten die Verarbeitungsqualität stimmt, wenn auch nicht jeder Kunststoff im Armaturenbrett oder in den Türverkleidungen unter der Kategorie „hochwertig“ fällt. Die Variabilität des kleinen Franzosen als praktischer Alltagsbegleiter lässt ihn also eher als Van einordnen.

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