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Combo-Rückruf weitet sich auf weitere PSA-Modelle aus

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Christoph Seyerlein

Bei etwas über 1.400 in Deutschland gemeldeten Peugeot Rifter und Partner sowie Citroën Berlingo könnte der Handbremshebel beim Betätigen nicht einrasten.

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Vom Rückruf betroffen ist unter anderem der Peugeot Rifter.
Vom Rückruf betroffen ist unter anderem der Peugeot Rifter.
(Bild: Peugeot)

Für die PSA-Kleintransporter Peugeot Rifter und Partner sowie den Citroën Berlingo liegt nun ebenfalls die bereits vom Opel Combo bekannte Rückrufmeldung wegen Problemen mit der mechanischen Feststellbremse vor. Der Handbremshebel könnte beim Betätigen nicht einrasten und somit nicht oder nur kurz in Position bleiben, warnt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Ursache ist eine möglicherweise falsche Ausrichtung der Ratsche zu der Sperrklinke des Handbremshebels.

Die von den Aktionen mit den internen Codes „JKV“ (Peugeot) und „GSR“ (Citroën) betroffenen Fahrzeuge stammen aus dem Bauzeitraum 7. November 2017 bis 8. Januar 2019. Weltweit sind dies laut KBA 13.557. In Deutschland müssen 888 Peugeot- und 520 Citroën-Besitzer in die Vertragsbetriebe, wo eine Prüfung der Ratsche und der Sperrklinke und bei Bedarf ein Austausch des Handbremsmechanismus ansteht.

PSA geht davon aus, dass der Fehler nur bei drei Prozent der zurückgerufenen Fahrzeuge tatsächlich vorhanden ist. Dann dauert die Reparatur laut einem Konzernsprecher zwei Stunden. Anschließend erfolge eine Markierung im zentralen Informationssystem des Herstellers. Unfälle aufgrund des Problems seien keine bekannt. „Das Problem wurde im Feld entdeckt“, betonte der Sprecher abschließend.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist