Connected car: Mach mich schlau!

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Egal ob Kühlschrank, Blumentopf oder schwarze Herrensocke – all diese Dinge helfen ihren Besitzern bereits mit smarten Zusatzfunktionen. Nur das alte Auto vor der Tür teilt sich nicht mit. Die Start-up-Firma Pace ändert das mit einem kleinen Stecker.

Ein Marder hat den Schlauch zum Kraftstoffdruckregler zerbissen. Die Eigendiagnose verdächtigt den Luftmengenmesser zu Unrecht und könnte einen Endkunden auf die falsche Fährte locken.
Ein Marder hat den Schlauch zum Kraftstoffdruckregler zerbissen. Die Eigendiagnose verdächtigt den Luftmengenmesser zu Unrecht und könnte einen Endkunden auf die falsche Fährte locken.
(Bild: Holz)

Ein schlichter Tacho mit Kilometerzähler, Öldruck-, Generator- und Fernlichtkontrolle, dazu noch ein Peilstab für den Tank – mehr Infos gab es nicht für Millionen Autofahrer im frühen Wirtschaftswunder-Deutschland.

50 Jahre später überfluten viele Autos ihren Besitzer geradezu mit Statusinformationen, doch leider kann der Laie hinter dem Lenkrad die gelben und roten Lämpchen oft nicht richtig deuten. Parallel zu der steigenden Vernetzung der fahrzeuginternen Steuergeräte und dem Ausbau preisgünstiger und leistungsfähiger Mobilfunknetze haben die Automobilhersteller mehr und mehr Zusatzfunktionen in ihre Fahrzeuge implementiert, die auf Datenaustausch basieren – wie Echtzeitnavigation und Concierge-Dienste.