Continental bringt neues RDKS-Diagnosetool für Pkws heraus

Zwei-Jahres-Lizenz für Updates enthalten

| Autor: Ottmar Holz

Das handliche RDKS-Tool „TPMS Go“ von VDO eignet sich als Einsteiger- oder Zweitgerät für die Arbeit an Reifendruckkontrollsystemen.
Das handliche RDKS-Tool „TPMS Go“ von VDO eignet sich als Einsteiger- oder Zweitgerät für die Arbeit an Reifendruckkontrollsystemen. (Bild: Continental AG)

Das Technologieunternehmen Continental bringt ein neues universelles Servicetool für Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) auf den Markt. Mit dem Gerät VDO TPMS Go können Werkstätten nicht nur alle gängigen Universalsensoren für Pkws programmieren, sondern auch nahezu alle auf dem Markt existierenden RDKS-Sensoren auslesen. TPMS steht als Abkürzung im Englischen für Tire Pressure Monitoring System.

Das TPMS Go vereint laut Continental die wichtigsten Funktionen des bereits im Markt etablierten Geräts VDO TPMS Pro mit einem handlichen Design – und ist damit entweder als Ergänzung zu einem Diagnosegerät geeignet oder als günstiges Erstgerät. „Unser Ziel ist es, Werkstätten in allen Lagen umfassend zu unterstützen. Daher freuen wir uns, jetzt mit dem TPMS Go mehr Optionen für den Reifenservice zu bieten, egal ob sich die Werkstatt das Thema RDKS neu erschließen oder in diesem Bereich expandieren will“, sagt Peter Wagner, Leiter des Geschäftssegments Independent Aftermarket bei Continental.

Umfangreiche Datenbank, einfache Benutzeroberfläche

Mit dem TPMS Go kann sich der Anwender beispielsweise die RDKS Sensor ID, Batteriestatus, Reifenlufttemperatur oder Reifendruck anzeigen lassen. „Für Werkstätten, die ihr Serviceangebot um RDKS erweitern wollen, eine perfekte Wahl“, betont Filip Kevilj, Produktmanager TPMS Tools bei Continental. Auch Werkstätten, die bereits ein RDKS-Diagnosetool wie das TPMS Pro nutzen, profitieren laut Hersteller von der Anschaffung des TPMS Go. Während das TPMS Pro über einige zusätzliche Optionen verfügt wie etwa die Möglichkeit, Sensoren über die OBD II-Schnittstelle anzulernen, ist das TPMS Go besonders handlich und soll sich gut als Zweitgerät eignen, etwa für einen Vorabcheck bei der Fahrzeugannahme oder wenn das größere RDKS-Tool anderweitig im Einsatz ist.

In das VDO TPMS Go ist eine umfangreiche Datenbank integriert, die eine Vielzahl an Informationen über die RDKS-Sensoren bereitstellt wie beispielsweise Ersatzteilnummern oder Drehmomente. Die Datenbank deckt alle OE-Sensoren weltweit und auch die gängigsten Universalsensoren ab. Mit seiner kompakten und robusten Bauweise sowie seiner einfachen, ergonomischen und leicht verständlichen Benutzeroberfläche erleichtert das TPMS Go Technikern die Arbeit. Diese können flexibel und schnell reagieren und beispielsweise schon auf dem Parkplatz die Reifendrucksensoren überprüfen, also einen unkomplizierten Schnellcheck vornehmen. „In einer solchen Situation ist das TPMS Go ein wichtiges und äußerst praktisches Instrument“, erklärt Filip Kevilj.

Update-Lizenz für zwei Jahre für alle gängigen Sensormarken

Ein weiterer entscheidender Vorteil des Geräts liegt laut Continental in der Bereitstellung von Updates und Lizenzen. „Heute zeichnet sich ein Produkt dadurch aus, wie gut die Abdeckung in Bezug auf die Fahrzeug- und Sensordatenbank ist und wie häufig diese Datenbank aktualisiert wird“, betont Filip Kevilj. „Das TPMS Go erhält monatliche Datenbankaktualisierungen und verfügt somit immer über die neuesten Protokolle und Informationen zu den Fahrzeugmodellen und Sensoren.“ Über die PC-Software WebTPM können Nutzer die Updates durchführen. Anders als bei vergleichbaren Tools im Markt üblich, bietet das TPMS Go eine Zwei-Jahres-Lizenz für Updates zu allen gängigen programmierbaren Sensormarken.

Continental wird den TMPS Go mit einem UVP von 420 Euro im Markt positionieren. In diesem Preis ist die Update-Lizenz für zwei Jahre bereits enthalten. Ab dem dritten und den folgenden Jahren kosten die Updates 99 Euro.

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