Corona: Chat-Volumen spürbar gestiegen

Website-Traffic geht zurück

| Autor: Yvonne Simon

Autohäuser haben zuletzt mehr Chat-Anfragen als vor Ausbruch der Coronakrise erhalten.
Autohäuser haben zuletzt mehr Chat-Anfragen als vor Ausbruch der Coronakrise erhalten. (Bild: Pixabay)

Autohäuser erhalten im Zuge der Corona-Pandemie deutlich mehr Chat-Anfragen als zuvor. Das geht aus einer Auswertung der Messaging-Plattform Web1on1 für »kfz-betrieb« hervor. Im März 2020 lag das Live-Chat-Volumen in Deutschland demnach um 12,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats – der Website-Traffic der Autohauskunden des Anbieters ging währenddessen um 20,6 Prozent zurück.

Zwischen dem 1. und dem 20. April 2020 war das Chat-Aufkommen außerdem um 22 Prozent höher als in den ersten 20 Tagen des Monats Februar – der letzte Monat, der noch nicht von der Krise betroffen war. Der Website-Traffic schrumpfte gleichzeitig um 40 Prozent.

Vermehrt Fragen zu Auswirkungen der Pandemie

Das Thema Corona spielte in den Chats erstmals am 12. März eine Rolle – zwischen dem 12. März und dem 20. April beinhalteten im Durchschnitt 9,3 Prozent der Anfragen die Wörter „Corona“, „Covid-19“ oder „Virus“. Den größten Gesprächsbedarf gab es hierzu offenbar am 19. März: Jede vierte Anfrage bezog sich an diesem Tag auf die Auswirkungen der Pandemie.

Beispielsweise fragten Kunden, ob Termine zur Abholung oder für den Service noch stehen, ob Probefahrten möglich sind, oder welche Vorkehrungen das Autohaus wegen Corona trifft.

Web1on1 mit Hauptsitz in Amsterdam und weiteren Büros in Paris und München betreut 300 Autohändler und Hersteller in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Belgien.

Chatbots oder Chat-Agenten beantworten die Anfragen, die über die Live-Chat-Funktionen auf den Websites der Autohäuser eingehen.

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