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Cupra strebt schnelle Absatzverdopplung an

| Autor: Andreas Grimm

Mit Cupra will Seat deutlich wachsen und auch die Cupra-Verantwortlichen selbst stecken sich ambitionierte Ziele. Derzeit werden die Grundlagen gelegt, insbesondere das Führungsteam ist nun komplett benannt.

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Cupra will den Absatz in den kommenden drei Jahren verdoppeln.
Cupra will den Absatz in den kommenden drei Jahren verdoppeln.
(Bild: Gomoll / Pressinform)

Die sportliche Seat-Submarke Cupra rüstet personell auf. Künftig stehen Vorstandschef Wayne Griffiths weitere Führungskräfte zur Seite, die am Prozess mitwirken sollen, die Cupra-Verkaufszahlen in den kommenden Jahren signifikant in die Höhe zu schrauben. Man wolle „den Absatz in den nächsten drei bis fünf Jahren verdoppeln“, heißt es in einer Pressemitteilung vom Montag.

Griffiths selbst hatte jüngst davon gesprochen, dass Cupra bis zu zehn Prozent des Seat-Neuwagenvolumens bestreiten könnte. Das wären dann über 50.000 Einheiten im Jahr. Ein Zieljahr nannte er dafür allerdings nicht.

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Zuständig für das Absatzplus ist nun an erster Stelle Antonino Labate. Ihn hat Seat zum Direktor für Strategie, Geschäftsentwicklung und Operations von Cupra ernannt. Weiterhin ist Mauro Pierallini nun Leiter der Produktentwicklung, Khaled Soussi amtiert als Leiter für Vertrieb und Marketing ernannt. Alejandro Mesonero-Romanos bekleidet die Position des Chefdesigners. Ein zentraler Ansatz von Cupra ist der Rennsport. Verantwortlich dafür ist Jaime Puig ist als Leiter von Cuora Racing, Xavier Serra ist Entwicklungschef des Rennteams.

Bereits vor den personellen Weichenstellungen verbuchte Cupra Verkaufserfolge. 2018 setzte die Marke 14.400 Einheiten ab, das war ein Wachstum von 40 Prozent im Vergleich zu 2017. Allein in Deutschland wurden 6.000 Einheiten verkauft. Ins Verkaufsjahr 2019 ist Cupra nach eigenen Angaben ebenfalls gut gestartet: In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden 3.600 Fahrzeuge ausgeliefert: Das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Ein Grund für die weitere Aufwärtsentwicklung sind die spezialisierten Cupra-Händler, die Ausstellungsfahrzeuge vorhalten und einen spezialisierten Verkäufer, den Cupra Master, beschäftigen müssen. Gut 240 dieser Cupra Master hat Seat bislang ausgebildet.

Auf dem zurückliegenden Genfer Salon hatte Cupra zudem mit dem Formentor das erste eigenständig entwickelte Fahrzeug vorgestellt, sowie ein Top-Version des Cupra Ateca. Bis zum Jahr 2020 sollen insgesamt vier neue Cupra-Modellen starten, um den Absatz weiter voranzubringen. Laut den Planungen werden Deutschland, Großbritannien und Spanien zunächst die Cupra-Hauptmärkte bleiben. Deutliches Wachstum erwartet man sich zudem in Frankreich, Österreich und in der Schweiz.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«