DAF-Trucks Der Druck steigt, auch auf den Hersteller

Autor: Doris Pfaff

Die Stimmung unter den deutschen Vertragshändlern von DAF-Trucks aus den Niederlanden ist mieser denn je. Und der Druck auf den DAF-Vertragshändlerverband (DVV) steigt. Der Vorsitzende Carsten Berger trat nun zurück. Auf europäischer Ebene scheint sich inzwischen Widerstand gegen DAF-Trucks zu formieren. Der ehemalige DAF-Händler Peter Stannek berichtet von seinen Erfahrungen.

Erste Händler erwägen rechtliche Schritte gegen den niederländischen Truck-Hersteller DAF.
Erste Händler erwägen rechtliche Schritte gegen den niederländischen Truck-Hersteller DAF.
(Bild: DAF-Truck Deutschland)

Die Stimmung kocht nicht nur bei den deutschen DAF-Trucks-Händlern, auch bei Händlern aus anderen europäischen Ländern sitzt der Groll gegenüber dem niederländischen Hersteller tief. Wie berichtet, hat DAF-Trucks seinen Händlern angekündigt, kurzfristig Boni zu kürzen, die Partner mit Mehrkosten zu belasten und Preise anzuheben. Das Ganze zum Teil rückwirkend. Offen darüber reden will kaum jemand, weder ein Händler noch der deutsche Händlerverband. Die Angst vor Repressalien scheint groß.

Peter Stannek kann das nachvollziehen. Er ist Geschäftsführer von Arno Hänsel in Mannheim. Das Unternehmen war 50 Jahre lang Vertragspartner des niederländischen Lkw-Herstellers DAF-Trucks, der seinen Sitz in Eindhoven hat.

Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik