Fiat 500 Der Einstieg heißt jetzt „Club“ und wird teurer

Von Jens Rehberg

Die Erfolgsgeschichte des kleinen, kultigen Stadtautos ist – zumindest in seiner Klasse – ohne Beispiel. Auch nach 14 Jahren verkauft sich der 500 noch wie frisch aufgeschnittenes Brot – mutmaßlich auch nach der aktuellen Preisanpassung.

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Die „Red“-Topausstattungslinie des 500 wartet mit zahlreichen roten Ex- und Interieur-Elementen auf.
Die „Red“-Topausstattungslinie des 500 wartet mit zahlreichen roten Ex- und Interieur-Elementen auf.
(Bild: Hersteller)

Zum Modelljahr 2022 ordnet Fiat das Ausstattungsangebot bei seinem Topseller neu. Die Einstiegslinie – beim 500er bislang „Pop“ – heißt jetzt beim Mini sowohl als auch beim SUV „Club“. Sie kommt laut einer aktuellen Mitteilung des Importeurs nach wie vor inklusive Klima und dem Infotainmentsystem „Uconnect“ mit 7-Zoll-großem Touchscreen.

Bislang ging der nicht tot zu kriegende italienische Mini bei knapp 15.000 Euro los. Der künftige Basispreis liegt bei 16.500 Euro. Ausstattungsbereinigt macht Stellantis den kleinen Klassiker damit etwa 500 Euro teurer. Denn jetzt kommt der 500 mit einer Felgennummer größer, nämlich 15-Zoll Stahl. Zudem wird aus dem Geschwindigkeitsbegrenzer ein echter Tempomat.

Bereits die bisherige „Pop“-Variante hatte bei den deutschen Kunden keinen großen Anteil am Gesamtvolumen der Baureihe. Hierzulande geben die Fiat-Kunden gerne etwas mehr für die Lifestyle-Ikone aus – und greifen in der Regel zur nächsthöheren Linie „Dolcevita“ mit Alurädern, höhenverstellbarem Fahrersitz und dem festen Glasdach. Hier bleibt der Serienumfang gleich. Nichtsdestotrotz geht der Grundpreis um 500 Euro hoch auf jetzt knapp 17.500 Euro.

Die ebenfalls beliebte „Sport“-Linie mit einer offensiveren Optik ist zum Bedauern der Fiat-Händler komplett aus dem Programm gefallen.

2.500 Euro mehr für den Basis-500X

Den Grundpreis des 500X hat Stellantis ebenfalls angehoben: Der SUV geht jetzt bei 23.500 Euro los – bislang startete er 2.500 Euro darunter. Allerdings kommt das neue Basismodell serienmäßig mit 16-Zoll-Alufelgen, Nebelleuchten, hinteren getönten Scheiben, höhenverstellbarem Fahrersitz, einer Frontkamera für Verkehrszeichenerkennung sowie jetzt sechs statt bislang vier Lautsprechern.

Bereits seit zwei Jahren können der Mini und die SUV-Variante ausschließlich mit dem 51-kW/70-PS-starken Dreizylinder-Benziner mit Mild-Hybrid-Unterstützung (500) beziehungsweise mit dem Einliter-Dreizylinder mit 88 kW/120 PS (500X) geordert werden.

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