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Der Tipo kommt wieder

Autor / Redakteur: sp-x/jr / Jens Rehberg

Mit einem neuen Namen will Fiat an alte Erfolge in der Kompaktklasse anknüpfen. Allerdings liegt der Focus eher abseits des deutschen Marktes.

Fiat tritt demnächst wieder in der Kompaktklasse an.
Fiat tritt demnächst wieder in der Kompaktklasse an.
(Foto: Fiat)

Die bereits auf der Istanbul Auto-Show unter dem Namen Aegea gezeigte Kompaktlimousine soll in Deutschland als „Tipo“ vermarktet werden. Mit dem Namen knüpfen die Italiener an die kompakte Baureihe an, die sie von Ende der 80er bis Mitte der 90er unter dem gleichen Namen im Programm hatten. Seit dem Auslauf des Bravo ist Fiat im Kompakt-Segment nicht mehr vertreten.

Ende des Jahres soll die neue Stufenhecklimousine zunächst in der Türkei und 2016 in leicht modifizierter Form auch in Deutschland in den Handel kommen. Wie FCA-Deutschland-Chef Henrik Starup-Hansen »kfz-betrieb« auf der IAA sagte, soll zunächst die Fließheck-Version des Tipo im zweiten Quartal in die Schauräume kommen. Im dritten Quartal soll dann der Kombi folgen, später auch die Limousine.

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Hauptabsatzmärkte für den in der Türkei gebauten Viertürer sind nach Herstellerangaben Südeuropa, Afrika und der Mittlere Osten, wo das Stufenheck die bevorzugte Karosserieform ist.

Technisch ist die 4,50 Meter lange Limousine entfernt mit der Alfa-Giulietta verwandt. Für den Antrieb stehen zwei Diesel und zwei Benziner mit Leistungswerten zwischen 70 kW/95 PS und 88 kW/120 PS zur Wahl, gekoppelt an Handschalt- und Automatikgetriebe. Die Kompakt-Baureihe lief bei Fiat schon unter verschiedenen klangvollen Namen: Ritmo, Tipo, Bravo und Stilo.

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