Leadmanagement
Die Autobörsen haben ein Auge auf die Leads geworfen
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Die Plattformen greifen bei einem Kernthema an: Leadqualität und Leadbearbeitung. Während Mobile.de Händlern ein umfassendes Leadmanagement-System und eine Datenschnittstelle für Leads anbietet, setzt Autoscout 24 auf KI-gestützte Leadqualifizierung.
Fragmentierte Prozesse, langsame Reaktionszeiten, unqualifizierte Kundenanfragen: Ineffiziente Abläufe im Leadmanagement sind im Autohandel keine Seltenheit. Gerade viele kleinere Händler arbeiten noch ohne große Systemunterstützung, was Zeitverlust durch E-Mail-Chaos bringen kann – von einer automatisierten Vorqualifizierung ganz zu schweigen. Mobile und Autoscout 24 bringen in diesem Feld jetzt jeweils neue unterschiedliche Tools für das Leadmanagement an den Start – allerdings mit verschiedenen Ansatzpunkten. Wir schildern, was es mit den Systemen auf sich hat und was sie leisten.
Deutschlands größter Fahrzeugmarkt hat im April mit dem „Lead Manager Pro“ ein umfassendes Leadmanagement-System eingeführt. Die Plattform richtet sich damit vor allem an kleinere und mittlere Händler, die bislang kein eigenes System hierfür nutzen. „Wir sehen im Midmarket, dass oft noch sehr fragmentiert und analog gearbeitet wird. Da geht sehr viel Zeit verloren“, sagt Mobile-Vertriebschef Florian Baur. Das lizenzierte System, das die Plattform als „im Ausland marktführend“ bezeichnet, bietet Händlern eine zentrale Oberfläche zur Erfassung und Bearbeitung von Leads aus verschiedenen Quellen – von diversen Autobörsen, von der eigenen Händler-Website und Social Media.
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