Die großen Autohändler: Peter-Gruppe

Autor / Redakteur: Heidi Fischer / Joachim von Maltzan

Das Mehrmarkenautohaus entwickelt für jedes seiner zwölf Fabrikate das passende Umfeld und eine separate Kundenansprache. Jetzt wagt sich das Unternehmen noch weiter in die VW-Welt vor.

Helmut Peter, Geschäftsführer.
Helmut Peter, Geschäftsführer.
(Foto: Autohaus Peter)

Die Autohaus-Peter-Gruppe revidiert ihre einstige Strategie, mehrere Marken erfolgreich in einem Haus zu präsentieren. „Diese Theorie ging so nicht auf. Jede Marke braucht ihr eigenes Umfeld. Denn jeder Kunde beansprucht Exklusivität für sein Fabrikat. Er erwartet sogar einen Meister oder Serviceberater, der ausschließlich für ein Fabrikat zuständig ist und nicht gleichzeitig mehrere Fabrikate annimmt“, konstatiert Geschäftsführer Helmut Peter.

Zwar setzt das Unternehmen auch nach der neuen Gruppenfreistellungsverordnung auf das Mehrmarkenprinzip, möchte aber jedem Fabrikat das passende Forum bieten. Dafür investiert die thüringische Handelsgruppe massiv in ihre Standorte: Im vergangenen Jahr eröffnete das Autohaus in Nordhausen seinen neuen Skoda-Betrieb. Auf einer Gesamtfläche von 5.000 Quadratmetern mit einer Ausstellungsfläche von 1.200 Quadratmetern können die ansässigen Skoda-Kunden seither die Modelle des tschechischen Herstellers besichtigen und warten lassen.