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Die großen Autohändler: Schade

Autor: Andreas Wehner

Das Autohaus Schade setzt stark auf den eigenen Namen in der Kundenansprache. Die Eisenacher versuchen, die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erkennen und ihnen entsprechende Angebote zu machen.

Der Schade-Standort in Eisenach.
Der Schade-Standort in Eisenach.
(Fotos: Schade/VBM-Archiv)

Holger Schade ist nicht unzufrieden, aber auf der Hut. „2014 ist nicht schlecht gelaufen. Aber obwohl wir den Umsatz gesteigert haben, haben wir unterm Strich nicht mehr übrig. Denn die Erträge pro Fahrzeug gehen zurück“, sagt der Geschäftsführer der Eisenacher Autohausgruppe Schade. Hinzu kommt, dass aufgrund der qualitativ immer besseren Fahrzeuge auch das Servicegeschäft schwieriger wird. „Vor allem die Garantie- und Kulanzarbeiten sind in den letzten Jahren spürbar zurückgegangen“, stellt Schade fest.

Der Autohändler will die schmelzenden Erträge kompensieren, indem er versucht, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Aber vor allem auch, indem er besonders darauf achtet, was seine Kunden brauchen. Dabei setzt er auf eine strukturierte Marktbearbeitung. Zu verschiedenen Anlässen werden den Kunden einerseits saisonal die entsprechenden Angebote gemacht. Andererseits schafft Schade selbst Anlässe oder nutzt beispielsweise Neueinführungen, um die Kunden anzusprechen. Für besonders wichtig hält er es, die Trends zu kennen: „Wir wollen so nah wie möglich am Kunden dran sein, um seine Bedürfnisse sofort zu erkennen und reagieren zu können“, erläutert der Geschäftsführer.

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«