»kfz-betrieb« Auto-Check: BYD Seal 6 DM-i Touring Die Günstigkeit des Langstreckenläufers

Von Dr. Martin Achter 4 min Lesedauer

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Der BYD Seal 6 DM-i Touring verbindet streckenweises elektrisches Fahren mit Langstreckentauglichkeit. Ein Plug-in-Kombi für verschiedene Kundengruppen – zu einem attraktiven Preis. Der Test zeigt: Das Konzept funktioniert, aber mit deutlichen Abstrichen.

Der BYD Seal als Kombi verbindet viele alltagstaugliche Aspekte mit Langstreckenkompetenz – allerdings mit Abstrichen.(Bild:  Achter – VCG)
Der BYD Seal als Kombi verbindet viele alltagstaugliche Aspekte mit Langstreckenkompetenz – allerdings mit Abstrichen.
(Bild: Achter – VCG)

Ausgerechnet BYD, der weltweit größte Hersteller von Batterieautos, erweitert sein Portfolio um einen Plug-in-Hybrid. Der Seal 6 DM-i Touring ist gezielt für den deutschen Markt entwickelt worden. Die Kombi-Form ist in China wenig gefragt, hierzulande aber – trotz SUVs – nach wie vor beliebt. Mit 4,84 Metern Länge, einem Radstand von 2,79 Metern und einem Kofferraum von 675 bis 1.535 Litern bedient er das klassische Mittelklasse-Segment.

Der Laderaum bietet Platz für sperriges Gut wie Kinderwagen, Musterkollektionen oder Sportausrüstung. Die niedrige Ladekante und die elektrische Heckklappe erleichtern das Beladen, die umklappbare Rückbank (60:40) schafft eine weitgehend ebene Fläche. Allerdings fällt die Zuladung mit nur 410 Kilogramm vergleichsweise gering aus – ein Nachteil gegenüber etablierten Konkurrenten wie VW Passat Variant oder Skoda Superb Combi, die hier mehr bieten.