Die großen Autohändler 2020 Die Widmann-Gruppe richtet den Blick nach vorne

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Martin Achter

Auch die Aalener Widmann-Autohausgruppe musste auf die Corona-Pandemie umgehend reagieren. Gleichzeitig hat die Eigentümerfamilie aber ihren Fokus auf den weiteren langfristigen Ausbau des Unternehmens gelegt.

Der Hauptbetrieb der Widmann-Gruppe in Aalen.
Der Hauptbetrieb der Widmann-Gruppe in Aalen.
(Bild: Widmann)

Als im Frühjahr 2020 Corona die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht traf, stand auch bei der B. Widmann Beteiligungen GmbH & Co. KG der Umgang mit der Pandemie im Mittelpunkt. Es galt, Instrumente zu entwickeln und einzuführen, die das Überleben des Unternehmens auch in einer schweren Wirtschaftskrise sicherstellen.

Die Geschäftsleitung richtete frühzeitig einen Krisenstab ein, der im Unternehmen umfangreiche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen umsetzte. Dies geschah bereits, bevor behördliche Stellen aktiv wurden, und ging über die staatlich angeordneten Maßnahmen deutlich hinaus. Für die Unternehmenschefs Bernd und Bruno Widmann steht der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter und Kunden an erster Stelle. Täglich überprüft der Krisenstab die Situation und passt die Maßnahmen an. Quasi über Nacht schuf die Unternehmensleitung die Voraussetzungen für die Mitarbeiter zum Arbeiten im Homeoffice, führte Führungs- und Lagebesprechungen über Video und nutzte gleichzeitig die klassischen Kriseninstrumente, um das vorrangige Ziel der Liquiditätssicherung, beispielsweise durch die Senkung der Lagerbestände, zu gewährleisten.

Über den Autor

 Joachim von Maltzan

Joachim von Maltzan

Leiter Ressort Management & Handel