Doppelkupplungsgetriebe: Wer hat’s erfunden?

Die Geschichte des Porsche-Doppelkupplungsgetriebes(PDK)

| Autor: Steffen Dominsky

Bereits vor 35 Jahren sorgte das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) für Furore im Rennsport.
Bereits vor 35 Jahren sorgte das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) für Furore im Rennsport. (Bild: Porsche AG)

Immer wieder erfindet in der (automobilen) Technik jemand etwas Neues, etwas Bahnbrechendes – heute wie damals. Doch warum auch immer dauert es dann Jahre oder sogar Jahrzehnte, bis diese Neuerung den Weg in die Serie findet. Und das, obwohl die Erfindung nicht nur auf den ersten Blick zahlreiche Vorteile verspricht. Da ist das Doppelkupplungsgetriebe (DKG) keine Ausnahme, im Gegenteil. Während man diesbezüglich bereits erste Patente vor bzw. während des Zweiten Weltkriegs erteilte, dauerte es sage und schreibe bis 2003, bis es den ersten Pkw mit Doppelkupplungsgetriebe zu kaufen gab. „DSG“, Direktschaltgetriebe, nannte Volkswagen sein neues Automatikgetriebe.

Dabei war der Golf R32 keineswegs das erste Auto, dessen Getriebe man mithilfe der Zwei-Kupplungen-Technik auf die Sprünge geholfen hatte. Die Geschichte des Doppelkupplungsgetriebes reichte bereits da etliche Jahre zurück. Doch weshalb überhaupt ein solches? Ganz einfach: Manuelle Schaltgetriebe haben den Vorteil eines hohen Wirkungsgrades, aber sie können die Forderung nach ununterbrochener Zugkraft nicht erfüllen. Und vor allem können sie nicht gewährleisten, dass der Fahrer die Gangwahl bezüglich Fahrleistung, Kraftstoffverbrauch, Abgas- und Geräuschemission stets optimal trifft. Genau diese Suche nach einem Getriebekonzept, das die Vorteile eines Handschaltgetriebes besitzt und die Nachteile einer Vollautomatik vermeidet, begann bei Porsche bereits vor rund 55 Jahren.

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