Drive-in bei Stricker

Autor / Redakteur: Dr. Karin Bayha / Silvia Lulei

Das VW-Autohaus Stricker hat sich in der Region Lippe mit der eigenen Gebrauchtwagenmarke Stricker Top Class und dem Portal Autozon.de etabliert. Neu ist der Drive-in-Gebrauchtwagenplatz, der viele Interessenten anlockt.

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Autos anschauen, ohne den Wagen verlassen zu müssen: Das Autohaus Stricker hat seinen neuen Gebrauchtwagenplatz als Drive-in angelegt.
Autos anschauen, ohne den Wagen verlassen zu müssen: Das Autohaus Stricker hat seinen neuen Gebrauchtwagenplatz als Drive-in angelegt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mobilität nach dem Kauf und optimale Sicherheit, dafür steht die Marke Stricker Top class. Das Gebrauchtwagenlabel des VW-Autohauses Stricker in Horn-Bad Meinberg hat sich in der Region Lippe etabliert; die Kunden verbinden damit ein exklusives Gebrauchtwagenangebot. Über Anzeigenwerbung oder Aufkleber auf Ausstellungsfahrzeugen hat Stricker die Marke bekannt gemacht und will sie mit weiteren Werbemaßnahmen weiter ausbauen.

Ganz neu zeigt sich der Gebrauchtwagenplatz: Mit einem Drive-in-Konzept lockt Stricker die Kunden auf sein Gelände. Die aufgrund der Bezeichnung erwartete Fastfood-Kette fehlt zwar auf dem Platz. Dennoch findet der Besucher eine Auswahl attraktiver Angebote. „Er muss sein eigenes Fahrzeug nicht mehr verlassen, wenn er Gebrauchtwagen anschauen möchte“, erklärt Verkaufsleiter Stefan Weber das Konzept. Die Anordnung der Fahrzeuge erlaubt es, die Gebrauchtwagen vom Auto aus zu begutachten. Fahrbahnmarkierungen und Beschriftungen leiten den Kunden durch den Rundparcours. Interessenten können einfach mal über den Platz fahren, um sich einen Eindruck vom Angebot zu verschaffen.

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Besondere Fahrzeuge oder außergewöhnliche Angebote stehen auf rot hervorgehobenen Präsentationsflächen. Offensiv geht das Autohaus mit sehr günstigen Gebrauchtfahrzeugen um, die für bis zu 1.000 Euro in Zahlung genommen werden. „Früher haben wir sie abseits gestellt“, erzählt Weber. Heute präsentiert das Unternehmen diese Autos für einen Endpreis von rund 2.000 Euro ebenfalls auf dem Gebrauchtwagenplatz. Sie werden mit geringem Aufwand fahrtauglich aufbereitet und sind beliebt bei Fahranfängern.

„Wir werben damit, dass wir Autos zukaufen“, untermauert Weber. Die Homepage des Autohauses verfügt daher auch über einen eigenen Menüpunkt „Fahrzeugankauf“. Gebrauchte aus Fahrzeugrücknahmen machen bei Stricker den größten Teil des Bestandes aus. Rund 30 Prozent kauft Stricker als Jahres- und Dienstwagen von Volkswagen zu. Meist sind dies Leasingrückläufer von Werksmitarbeitern. Dadurch verfügt das Autohaus immer über einen stabilen Grundbestand, auch wenn Kunden zeitweise nur wenige Jahreswagen in Zahlung geben.

Neue Verkäuferbüros direkt neben der Gebrauchtwagen-Ausstellungsfläche unterstützen die schnelle und unmittelbare Kundenbetreuung. Die stärkere Trennung zwischen Neu- und Gebrauchtwagenverkauf soll bereits Erfolge zeigen.

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