E-Auto-Service: Ganz sicher unter Spannung

Wer Elektroautos laden oder reparieren will, muss jede Menge Vorschriften und Richtlinien einhalten. Die Überwachungsorganisationen helfen dabei, hier nicht den Überblick zu verlieren.

| Autor: Jan Rosenow

(Bild: Promotor/Volz)

Immer mal wieder sieht man im Internet Bilder von brennenden Elektroautos und von Feuerwehrleuten, die ratlos davorstehen, weil sich die Lithium-Ionen-Batterie einfach nicht löschen lassen will. Oder hört von Stromern, die erst Tage nach einem Unfall zu brennen begannen. Aber auch bei Arbeiten an intakten E-Autos scheinen tödliche Gefahren zu lauern: Kabel müssen dick abgeschirmt sein, damit der Mechaniker keinen Stromschlag bekommt, und ohnehin darf man sich dem E-Fahrzeug nur nähern, wenn man eine Schulung absolviert hat.

Der Elektroantrieb – eine brandgefährliche Sache also? Nun, so schlimm ist es bei Weitem nicht. Natürlich gibt es bestimmte Gefährdungspotenziale, aber beim richtigen Umgang damit muss niemand vor diesen Autos Angst haben. Einige Regeln gilt es aber einzuhalten; dabei helfen die Unternehmen, für die die Sicherheit ihr (gut bezahlter) Daseinszweck ist: die Überwachungsorganisationen. Dienstleistungen rund um die Elektromobilität bieten praktisch alle Branchenplayer an: von den TÜVs über Dekra und GTÜ bis zur KÜS (siehe Kasten unten).

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