Und auch die Fahrzeugtechnik sowie die Wartung und Reparatur von Hochvoltfahrzeugen kam auf dem Technikforum nicht zu kurz. Martin Weber von der Adam Opel AG erläuterte die Technik des Opel Ampera und nannte die Sicherheitsanforderungen, die der Rüsselsheimer Hersteller für die Arbeit an diesem Auto gestellt hat. Bei Opel sollen ausgewählte Werkstätten nach entsprechenden Schulungen sogar die Traktionsbatterien reparieren können.
Dass Elektroantriebe nicht nur ein Thema für Pkw, sondern auch für Nutzfahrzeuge sind, zeigte Sascha Loefflad von der Daimler AG. Nach seinen Ausführungen sind die Elektrotransporter Vito E-Cell bei Mercedes bereits in den normalen Serviceprozess integriert. Nach entsprechenden Schulungen könne deshalb jede Mercedes-Werkstatt den Wagen warten.
E-Mobil-Diagnose in der Praxis
Die Reparaturpraxis führten Werner Steber vom ZDK und Johannes Müller von der TAK vor. Sie zeigten den Teilnehmern, dass die Diagnose der Hochvolt-Innenraumheizung eines Elektroautos mit den herkömmlichen Diagnosewerkzeugen möglich ist. Außerdem führten sie vor, wie man eine solche Heizung instand setzen kann.
Abgerundet wurde das zweite ZDK-Technikforum durch einen Vortrag von Dr. Gunter Schädlich vom Batteriehersteller Hoppecke, der aktuelle und künftige Batteriesysteme erläuterte. Nach seiner Aussage wird es vor 2025 keinen großen Sprung bei der Energiedichte von Batterien durch neue Systeme wie Lithium-Luft geben.
Umrüstung auf Elektroantrieb
Günter Puritz von Becker Automobile berichtete abschließend über die Erfahrungen des Hamburger Autohauses mit der Umrüstung von Renault-Twingo-Modellen auf einen Elektroantrieb. Das Projekt brachte dem Autohaus einen enormen Kompetenzgewinn für die neue Technik.
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