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Eadon Green Black Cuillin: Kennen wir uns nicht?

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Mit Eadon Green hat sich anlässlich des Genfer Salons eine neue Marke auf die Bühne der Autobauer gewagt. Der erste Entwurf der Engländer, der „Black Cuillin“, weckt Erinnerungen an gewisse ältere Autos.

Eadon Green zeigt in Genf den Black Cuillin.
Eadon Green zeigt in Genf den Black Cuillin.
(Bild: Eadon Green)

Zwischen 2007 und 2010 baute Morgan mit dem Aeromax ein bildhübsches Coupé mit 30er-Jahre-Flair. Eine 2016 neu gegründete Firma namens Eadon Green hat sich wohl an das barocke Design erinnert und zeigt nun auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) mit dem Black Cuillin einen dem Aeromax verblüffend ähnlichen Retro-Renner.

Jetzt beziehen sich die Macher allerdings auf ältere Vorbilder, allen voran die heute sündhaft teure 30er-Jahre-Ikone Alfa Romeo 8C 2900. Der Black Cuillin, benannt nach einem Berg auf der Isle of Skye, soll erschwinglicher sein.

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Billig dürfte er indes auch nicht werden, denn immerhin steckt ein potenter Sechsliter-V12-Motor unter der langen Haube. Welche Fahrleistungen damit möglich sind, verrät das Unternehmen nicht. Lediglich ein Foto vom Cockpit zeigt einen Tacho, der bis 170 mph reicht (274 km/h), sowie einen Drehzahlmesser, dessen roter Bereich ab 7.000 U/min beginnt.

Ansonsten spricht die im englischen Coventry beheimatete Firma Eadon Green von höchster Handwerkskunst und moderner Technik – und davon, die Publikumsreaktionen in Genf abwarten zu wollen. Bislang existiert der Engländer nämlich nur als Prototyp. Sollte der Black Cuillin auf dem Genfer Autosalon einige zahlungskräftige Autofans begeistern, könnte er möglicherweise in Serie gehen. Wann das passiert, ist allerdings ungewiss.

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