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Ebber-Fischer-Gruppe kauft Ford Rörentrop

Autor: Yvonne Simon

Die Borkener Ebber-Fischer-Gruppe verstärkt ihre Präsenz in Nordrhein-Westfalen. Der Händler übernimmt im Januar das Ford-Autohaus Rörentrop in Lünen.

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Georg Dillhage (li.), Geschäftsführer der Ebber-Fischer-Gruppe, und Frank Rörentrop, Geschäftsführer von Ford Rörentrop.
Georg Dillhage (li.), Geschäftsführer der Ebber-Fischer-Gruppe, und Frank Rörentrop, Geschäftsführer von Ford Rörentrop.
(Bild: Ebber-Fischer-Gruppe)

Die Borkener Ebber-Fischer-Gruppe wächst um einen siebten Standort: Ab dem 1. Januar 2020 gehört das Ford-Autohaus-Rörentrop in Lünen zum Unternehmen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Als Gründe für den Verkauf seines Autohauses nennt Geschäftsführer Frank Rörentrop die großen Veränderungen im Autohandel und die in diesem Zusammenhang notwendigen Investitionen. Zudem fehle dem Betrieb ein familiärer Nachfolger. Zur Ebber-Fischer-Gruppe habe bereits seit vielen Jahren eine freundschaftliche Verbundenheit bestanden.

Die Gruppe wiederum möchte durch die Übernahme Synergieeffekte nutzen. Georg Dillhage, Geschäftsführer von Ebber-Fischer, erklärte auf Anfrage, dass im Betrieb Renovierungsarbeiten anstehen: Um die Herstellerstandards zu erfüllen sind Investitionen in Fliesen und Licht geplant, außerdem wird die EDV komplett erneuert.

Mitarbeiter behalten ihre Arbeitsplätze

Ford Rörentrop verkaufte im vergangenen Jahr 350 Neuwagen und 550 Gebrauchte und beschäftigte 41 Mitarbeiter, die ihre Arbeitsplätze auch im neuen Jahr behalten werden. Die Ebber-Fischer-Gruppe gehört zu den größten deutschen Ford-Händlern und vertritt darüber hinaus Kia. Das Unternehmen verfügt bislang über Standorte in Münster, Borken, Bocholt, Rees sowie Kleve und verkaufte mit 215 Mitarbeitern zuletzt rund 4.500 Neuwagen und 1.500 Gebrauchtwagen. Der Umsatz im Verkauf und Service beträgt über 125 Millionen Euro.

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 Yvonne Simon

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Redakteurin Management & Handel