Eigenzulassungen April: Honda bleibt vorn

Autor: Andreas Wehner

Im April des vergangenen Jahres lag der Anteil der Händler- und Werkszulassungen bei Honda mit knapp 35 Prozent nur rund 5 Prozentpunkte über dem Marktdurchschnitt. Im April 2018 sah es ganz anders aus.

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(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Honda hat im April einmal mehr die Eigenzulassungsrangliste angeführt. Der japanische Hersteller war unter den maßgeblichen Fabrikaten das einzige, bei dem mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen auf die eigene Organisation entfielen. Der Eigenzulassungsanteil der Japaner erreichte im vergangenen Monat 51,5 Prozent. Das geht aus der Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor, die »kfz-betrieb« ausgewertet hat.

Gleichzeitig weist das KBA für Honda die größte Steigerung im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Im April 2017 hatte der Anteil der Händler- und Werkszulassungen des Importeurs noch 34,7 Prozent betragen. Somit lag er im April dieses Jahres um 16,8 Prozentpunkte höher. Hinter Honda in der Rangliste landeten im April Nissan mit einem Eigenzulassungsanteil von 42,5 Prozent und Opel mit 41,5 Prozent.

Am unteren Ende der Statistik rangieren neben Dacia (7,4 %) und Smart (14 %) vier weitere Fabrikate unterhalb der 20-Prozent-Marke: Volvo mit 14,6 Prozent, Mitsubishi mit 15,6 Prozent, Ford mit 15,7 Prozent und Skoda mit 16,6 Prozent.

Auf dem deutschen Gesamtmarkt ist der Anteil der Händler- und Werkszulassungen im April im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich zurückgegangen. So lag er im vergangenen Monat bei 27,1 Prozent, während er im April 2017 noch 29,9 Prozent betrug. Auch im Jahresverlauf sind die Eigenzulassungen rückläufig. Nach den ersten vier Monaten lag ihr Anteil an den gesamten Pkw-Neuzulassungen in Deutschland bei 28,8 Prozent (Vorjahr: 31,7 %).

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«