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Eigenzulassungen August: Zwei Marken griffen deutlich öfter zu als der Rest

| Autor: Christoph Seyerlein

Im Vergleich zum Vorjahresmonat bewegten sich die Händler- und Werkszulassungen im August 2020 auf einem ziemlich niedrigen Niveau. Grund dafür dürfte vor allem sein, dass es in diesem Jahr keinen „WLTP-Effekt“ gab. Manche Marke setzte dennoch stark auf taktische Zulassungen.

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Knapp 24 Prozent aller Neuzulassungen in Deutschland im August waren Händler- und Werkszulassungen.
Knapp 24 Prozent aller Neuzulassungen in Deutschland im August waren Händler- und Werkszulassungen.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Anders als in den beiden vergangenen Jahren, ist es 2020 im August nicht zu einem rapiden Anstieg der Händler- und Werkszulassungen gekommen. Aus der Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamts, die »kfz-betrieb« ausgewertet hat, geht hervor, dass der Eigenzulassungsanteil im zurückliegenden Monat bei 23,8 Prozent lag. Im Vorjahresmonat waren es noch 30,7 Prozent, im August 2018 sogar 33,5 Prozent.

Auch der Anstieg im Vergleich zum Juli (2020: 22,2 %, 2019: 24,7 %, 2018: 27,9 %) fiel damit in diesem Jahr vergleichsweise moderat aus. Jene Unterschiede sind allerdings auch einfach zu erklären: Sowohl im August 2018 als auch im August 2019 hatten viele Hersteller aufgrund der Einführung (2018) und Verschärfung (2019) des neuen Abgas-Prüfzyklus WLTP im September jeweils zahlreiche Zulassung vorgezogen.

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