Automechanika 2026 Eine Marke für alle Teile

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

Schaeffler fasst seine bisher getrennten Ersatzteilmarken FAG, INA und LuK künftig in einem einheitlichen Auftritt zusammen. Auf der Messe gab es heute einen ersten Ausblick auf den neuen „One-Brand“-Ansatz.

Auf der heute in Frankfurt eröffneten Messe präsentiert der Zulieferer eine neue „One-Brand“-Strategie.(Bild:  Rosenow – VCG)
Auf der heute in Frankfurt eröffneten Messe präsentiert der Zulieferer eine neue „One-Brand“-Strategie.
(Bild: Rosenow – VCG)

Schaeffler strukturiert seinen Markenauftritt im Aftermarket um. Wie das Unternehmen zum heutigen Start der Branchenmesse Automechanika in Frankfurt angekündigt hat, werden die etablieren Produktmarken FAG, INA und LuK künftig unter der Unternehmensmarke gebündelt.

Der Rollout der neuen sogenannten „One-Brand“-Strategie beginnt im zweiten Quartal 2027. Den Anfang macht das Ersatzteilsortiment von FAG. Ziel der Umstellung ist es laut dem Zulieferer, die Teileidentifikation für den Handel und freie Werkstätten zu vereinfachen und das Sortiment einheitlicher zu strukturieren. Statt einzelner Komponenten unter verschiedenen Markennamen anzubieten, will die Aftermarket-Sparte (Vehicle Lifetime Solutions) künftig integrierte Reparaturlösungen aus einer Hand vermarkten.

Auf der heute eröffneten Frankfurter Messe zeigt der Zulieferer erste Entwürfe des künftigen Verpackungsdesigns. Die Umstellung bedeutet demnach jedoch nicht das sofortige Ende der etablierten Namen: FAG, INA und LuK sollen auf den neuen Schaeffler-Kartonagen in einer unterstützenden Rolle weiterhin sichtbar bleiben.

Für den Werkstattalltag und die Teilebeschaffung soll der schrittweise Übergang keine operativen Hürden mit sich bringen. Gemäß Schaeffler bleiben sowohl die Produktspezifikationen als auch die Artikelnummern und bestehenden Online-Kataloge vollumfänglich erhalten. Auch bei der Bauteilbeschriftung hält der Hersteller an der bisherigen Praxis fest: Die gewohnten Markennamen FAG, INA und LuK werden weiterhin direkt in die Metallkomponenten eingestanzt.

Um Großhändler und Reparaturbetriebe auf die veränderte Optik am Point of Sale sowie in den digitalen Systemen vorzubereiten, plant der Zulieferer im Vorfeld jeder Umstellungsphase entsprechende Schulungen und Informationsmaterialien bereitzustellen.

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