Praxistest Zehn Dinge, die uns am Alpine A 390 GT aufgefallen sind

Von Julia Mauritz 2 min Lesedauer

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Ein dynamisch designtes Crossover mit unverkennbaren Sportwagen-Genen, drei E-Motoren und Power satt: Der Alpine A 390 GT kombiniert Fahrspaß mit Komfort und einer reisetauglichen Reichweite. Wir haben uns den knallblauen Fünfsitzer näher angeschaut.

Der Alpine A390 ist ein exklusives, vollelektrisches Sport-Fastback, das preislich bei 67.500 Euro startet.(Bild:  Mauritz – VCG)
Der Alpine A390 ist ein exklusives, vollelektrisches Sport-Fastback, das preislich bei 67.500 Euro startet.
(Bild: Mauritz – VCG)

Bereits die Produktstrategie von Alpine trägt mit „Dream Garage“ einen emotionsgeladenen Namen: Sie sieht vor, dass sich die Renault-Marke vom Hersteller eines einzigen legendären Zweisitzers, des A 110, zu einem exklusiven Sportwagenhersteller mit einem breiteren, elektrifizierten Portfolio entwickelt.

Obgleich alles danach aussieht, dass Alpine in Zukunft auch Hybridmodelle bringen wird, bietet der Hersteller nach dem Produktionsauslauf des Sportwagencoupés A 110 mit Verbrennermotor im Juli 2026 hierzulande aktuell nur zwei vollelektrische Modelle an: den kompakten A 290, eine sportliche Version des Renault 5, und das emotionsgeladene Sport-Fastback A 390. Dieses teilt sich zwar technisch die Plattform mit dem Renault Scenic, hat aber ansonsten, vom Infotainment mal abgesehen, kaum etwas mit dem vollelektrischen Familien-Van gemein. Sowohl beim Design als auch beim Fahrspaß soll vielmehr der Sportwagen A 110 als Referenzmodell dienen.

Erhältlich ist das fünfsitzige Fastback ab 67.500 Euro in der Basis-Ausstattungsvariante GT. Mit 295 kW/400 PS, 661 Nm Drehmoment und 200 km/h Höchstgeschwindigkeit kommt bereits in der GT-Version echtes Sportwagenfeeling auf. Wer noch eine Schippe Leistung mehr will, kann zum Topmodell A 390 GTS greifen. Es bringt 345 kW/470 PS auf die Straße, bei einem maximalen Drehmoment von 824 Nm. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt der A 390 GTS nur 3,9 Sekunden. Elektronisch abgeregelt ist diese Version erst bei 220 km/h.

Beiden Modellvarianten gemein ist der Allradantrieb: Die drei Elektromotoren sind im vollelektrischen Sport-Fastback mit einer aktiven Drehmomentverteilung gekoppelt, die die Sportwagen-typische Dynamik und Agilität bei Kurvenfahrten sicherstellt. Zudem teilen sich beide Versionen den gleichen Lithium-Ionen-Akku. Er hat eine nutzbare Kapazität von 89 kWh und ermöglicht eine WLTP-Reichweite zwischen reisetauglichen 551 und 555 Kilometern.

Wir hatten die Gelegenheit, den Alpine A 390 in der GT-Ausstattung auf Testfahrten näher kennenzulernen. Der Testwagen kostete mit Zusatzausstattung wie der Lackierung Bleu Vision Alpine, dem kontrastierenden schwarzen Dach, 21-Zoll-Leichtmetallfelgen im Schneeflocken-Design, einem 22-kW-Onboard-Ladegerät, einem aktiven Fahrassistenz-Paket und einem High-End-Audiosystem 78.840 Euro.

Ob es Alpine geschafft hat, den Geist seines legendären A 110 erfolgreich in das Gewand eines vollelektrischen, fünfsitzigen Fastbacks zu überführen, und wie es mit der realen Reichweite und Ladeleistung aussieht, haben wir in der folgenden Bildergalerie zusammengefasst:

Bildergalerie
Bildergalerie mit 16 Bildern

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