Marktentwicklung Eine weitere Krise

Von Martin Achter

Die Chipkrise belastete das Neuwagengeschäft 2021 – und damit die Kassen der Händler. Nach den beiden vergangenen Corona-Jahren dürfte das Geschäft 2022 stellenweise leichter werden. Doch den Handel erwarten neue Herausforderungen.

Im Neu- wie im Gebrauchtwagengeschäft: Die Chipkrise bleibt für den Handel auch 2022 eine massive Herausforderung.
Im Neu- wie im Gebrauchtwagengeschäft: Die Chipkrise bleibt für den Handel auch 2022 eine massive Herausforderung.
(Bild: ©beebright - stock.adobe.com)

Erst Dieselaffäre und WLTP-Problematik, dann die Coronakrise mit Kontaktbeschränkungen und jetzt der Halbleitermangel: Wie die vergangenen Jahre verlief auch 2021 für den Handel nicht ohne eine schwierige Gesamtgemengelage, die das Geschäft – teils erheblich – beeinflusste. Und 2022 dürfte nicht viel leichter werden. Denn die Chipkrise wird die Branche noch eine ganze Zeit lang beschäftigen – nicht nur im Neuwagengeschäft. Darüber hinaus müssen Händler aber noch ganz andere Herausforderungen meistern.

2,39 Millionen Pkw-Neuzulassungen – das war die Bilanz des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) Ende November. Noch ist zwar nicht der Zeitpunkt für den offiziellen Kassensturz im Neuwagengeschäft 2021. Trotzdem ist nach elf Monaten absehbar, wie das Jahr endet: Zu Buche stand bereits im November ein Minus von 8,1 Prozent. Und der Markt dürfte das Gesamtjahr nicht wesentlich besser abschließen. Vielleicht sogar noch schlechter.