Opel Astra Einer, der sich bedienen lässt

Von Jens Rehberg

Die Kompaktklasse ist nicht mehr wirklich hip, aber sie enthält noch immer die wichtigsten praktischen Allrounder der deutschen Fahrzeugflotte. Deshalb müssen sie einfach zu handhaben sein – das hat Opel verstanden.

Der Astra ist nach dem Mokka und dem überarbeiteten Grandland das dritte Modell, das mit der neuen, markentypischen Front auf die Straße kommt.
Der Astra ist nach dem Mokka und dem überarbeiteten Grandland das dritte Modell, das mit der neuen, markentypischen Front auf die Straße kommt.
(Bild: Hersteller)

Warum der aktuelle Golf nicht performt, weiß heute fast jeder, der sich für Autos interessiert. Als der neue Astra entwickelt wurde, war es noch nicht so klar, wohin der Trend in Sachen Bedienkonzepte mittelfristig hinläuft. Umso bemerkenswerter, dass sich die Innenraum-Spezialisten in Rüsselsheim gegen Schalterminimalismus und die große Wischfläche entschieden haben. Zumal Opel in der Vergangenheit für überfrachtete Knöpfe-Konsolen auch schon saftige Kritik einstecken musste.

Motorjournalisten konnten sich im Rahmen einer Presse-Fahrvorstellung in Lissabon zum Wochenbeginn ein Bild davon machen, dass eigentlich alle wichtigen Funktionen beim neuen Astra über herkömmliche Bedienelemente mit einer einfachen Aktion steuerbar sind. Dabei sind die meisten Schalter und Knöpfe auch noch hochwertig verarbeitet. Ein schöner Kontrapunkt zu vielen aktuellen Cockpit-Designs, bei denen Vieles über den Bildschirm gesteuert werden muss – das sieht zwar schick aus, lenkt aber während der Fahrt teilweise ungemein ab.