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Schweizer Automarkt Elektrifizierte Modelle sind „Gewinner“ der Krise

Autor: Viktoria Hahn

Auch in der Schweiz litt der Handel 2020 immens unter geschlossenen Showrooms und weniger Kunden. Das spiegelt sich in einem signifikanten Rückgang der Neuzulassungszahlen für 2020 wider. Fahrzeuge mit alternativen Antrieben verzeichneten dagegen ein Allzeithoch.

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Im vergangenen Jahr verzeichnete der Schweizer Automarkt bei den Neuzulassungen ein Minus von 24 Prozent.
Im vergangenen Jahr verzeichnete der Schweizer Automarkt bei den Neuzulassungen ein Minus von 24 Prozent.
(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Die Corona-Pandemie hat für das schlechteste Ergebnis am Automarkt der Schweiz und in Liechtenstein seit über 40 Jahren gesorgt. Von Januar bis Dezember 2020 wurden dort laut der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure (Auto-Schweiz) lediglich 236.828 Pkw neu registriert, so wenige in einem Jahr wie seit der Ölkrise Mitte der 1970er-Jahre nicht mehr. Trotz eines Endspurts im Dezember, auf den allein 29.451 Neuzulassungen entfallen, entspricht das für das ganze Jahr einem Minus von 24 Prozent beziehungsweise 74.638 Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Marktniveau liegt damit sogar etwas unter den von Auto-Schweiz erwarteten 240.000 Neuzulassungen.

Besonders heftige Einbrüche im vergangenen Jahr verzeichneten die Fabrikate Opel (-55 %), Honda (-48,3 %), Subaru (-47,8 %) und Citroën (-44,6 %) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ins Plus schaffte es keine der Marken, jedoch immerhin fast auf Vorjahresniveau kamen Mini (-0,2%), Porsche (-1,3 %) und Elektro-Pionier Tesla (-0,3 %).

Über den Autor

 Viktoria Hahn

Viktoria Hahn

Volontärin des Newsdesk von »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG