Ford Kuga Plug-in-Hybrid: Ende des Desasters in Sicht

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Beim Ford Kuga Plug-in-Hybrid gibt es Licht am Ende des Tunnels: Die neuen Batteriepakete sind da, der Handel kann mit dem Austausch loslegen. Bezüglich der Reihenfolge gibt es ein europaweit einheitliches Vorgehen.

Bis März 2021 will Ford den Umtausch der Kuga Plug-in-Batterien abschließen.
Bis März 2021 will Ford den Umtausch der Kuga Plug-in-Batterien abschließen.
(Bild: Stuart G W Price/Ford)

Im Sommer hatte der Verkaufsstopp des Ford Kuga Plug-in-Hybrid für Schlagzeilen gesorgt. Durch ein Problem mit der Wärmeabfuhr des Akkus drohte im Extremfall ein Fahrzeugbrand. Die Besitzer eines PHEV-Kuga wurden aufgefordert, das Fahrzeug nicht mehr zu laden und rein im Verbrennermodus zu fahren. Von den Problemen betroffen waren nach Angaben von Ford hierzulande 8.000 bereits produzierte Fahrzeuge – rund die Hälfte davon war bereits ausgeliefert.

Mittlerweile sei das Batterieproblem gelöst, unterstreicht Hans-Jörg Klein, stellvertretender Vorsitzender der Kölner Ford-Werke im Gespräch mit »kfz-betrieb« und schildert das weitere Vorgehen: „Wir werden Anfang Januar neue Batterien in die bereits ausgelieferten Kunden- und Händlerfahrzeuge einbauen und werden dabei europaweit einheitlich vorgehen: Wir richten uns nach dem Zulassungsdatum des Fahrzeugs.“ Geplant ist, den Austausch der Batterien bis März abzuschließen.