„Entscheidend sind nachhaltige Geschäfte“

Autor: Andreas Grimm

Zum wiederholten Mal haben die Skoda-Händler eine Rendite von 1,8 Prozent erzielt – bei steigenden Umsätzen. Ein Gewinn soll auch 2020 in der Bilanz stehen, auch wenn neben Corona noch andere Entwicklungen Neuland sind für das Fabrikat.

Frank Jürgens ist Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland. Er will mit dem Fabrikat auch 2020 Geld verdienen – und die Händler sollen das auch. Neben dem Corona-Virus birgt das Jahr allerdings einige Herausforderungen.
Frank Jürgens ist Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland. Er will mit dem Fabrikat auch 2020 Geld verdienen – und die Händler sollen das auch. Neben dem Corona-Virus birgt das Jahr allerdings einige Herausforderungen.
(Bild: Skoda)

Anmerkung der Redaktion: Die Corona-Krise und ihre Folgen haben Skoda wie alle Fabrikate in Deutschland und Europa schwer getroffen. Das Interview wurde am 10. März geführt, also noch am Anfang des Hochlaufs der Krise, und aus gegebenem Anlass nachträglich aktualisiert.

Redaktion: Das Jahr 2019 ging für Skoda mit einem Absatzrekord zu Ende. Wie lange haben Sie die 208.000 Einheiten gefeiert?

Frank Jürgens: Natürlich haben wir uns gefreut, dass wir die markante Schwelle von 200.000 Einheiten erstmalig überschritten haben und dies auch gefeiert. Aber die absolute Zahl stand gar nicht im Mittelpunkt. Uns hat viel mehr gefreut, dass die gesamte Vertriebskette erneut das Jahr sehr profitabel abschließen konnte – die Händler ebenso wie der Importeur. Die reine Stückzahl ist nicht das Entscheidende, sondern ein nachhaltig positives Betriebsergebnis. Dies sichert uns auch den Erfolg für morgen. In diesen Wochen zeigt sich dies ganz besonders.

Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«