EQA-Studie: Blick in die elektrische Zukunft

Autor / Redakteur: sp-x / Jakob Schreiner

Ab 2019 bietet Mercedes unter dem Label EQ Elektroautos an. IAA-Besucher konnten anhand einer Studie der Stuttgarter begutachten, welche Formen die elektrische Zukunft annimmt. Der Kompakt-Stromer EQA soll 2020 in Serie gehen.

Der EQA soll im Jahr 2020 in Serie gehen.
Der EQA soll im Jahr 2020 in Serie gehen.
(Bild: Schreiner / »kfz-betrieb«)

Bereits ab dem Jahr 2019 will Mercedes eine neue Generation rein elektrisch angetriebener Modelle auf den Markt bringen. Erstes Modell wird das SUV EQC sein. Auf der IAA Pkw zeigten die Stuttgarter nun mit dem EQA die frühe Version eines elektrischen Kompaktmodells, das 2020 in Serie gehen soll.

Der gut 4,30 Meter lange Dreitürer bietet klassische Kompaktklasse-Proportionen. Allerdings sorgen bläulich leuchtende LED-Lichtelemente für eine etwas futuristische Aura. Als Besonderheit bietet die Front eine so genannte Blackpanel-Fläche, die eine Kühlergrill-Optik darstellen kann: Abhängig vom Fahrprogramm wird dieser als flügelartige Schwinge oder als Panamericana-Grill dargestellt.

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Entscheidender ist allerdings die Technik unter der glatten Außenhaut. Hier kommen zwei Elektroaggregate zum Einsatz, eins an jeder Achse. Die Systemleistung der Motoren ist auf über 200 kW/272 PS und 500 Newtonmeter skalierbar. In der stärksten Ausbaustufe soll die Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 lediglich 5 Sekunden dauern.

Auch die Batteriegröße ist variabel. Maximal ist ein 60-kWh-Akku möglich, der dem EQA eine Reichweite von 400 Kilometer erlauben soll. Im Schnellladeverfahren lässt sich innerhalb von zehn Minuten Strom für 100 Kilometer nachtanken.

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