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Eine weitere Kundenbindungsidee ist das Servicekonto. Beim GW-Kauf zahlt der Kunde bereits die Arbeitsleistung für vier Inspektionen. Die Vorteile sind: langfristig überschaubare Werkstattkosten und eine Einsparung von bis zu 70 Prozent. Vorteil für Mothor: vier Jahre Kundenbindung. Das Konto ist übrigens übertragbar; verkauft der Kunde sein Auto, kann der neue Besitzer die Leistungen ebenfalls nutzen.
Um die Fahrer älterer Autos in die Werkstatt zurückzuholen, hat Mothor eine Kundenkarte entwickelt. Mit ihr erhalten Werkstattkunden entweder kostenlos einen Leihwagen oder einen Rabatt auf den Arbeitslohn. Der Rabatt errechnet sich nach der Formel „fünf Prozent plus das Alter des Fahrzeuges“. Je älter also das Auto, umso größer die Einsparung. „Die Kundenkarte hat die Zahl der Autos älter als acht Jahre, die zu uns in die Werkstatt kommen, verdoppelt“, freut sich Motejat.
Spritsparcheck zum Festpreis
Zum Marketing gehören auch saisonale Aktionen. Sie sollen die Autofahrer mit günstigen Komplettangeboten in den Betrieb locken. Passend zu den steigenden Kraftstoffpreisen bietet Motejat einen Spritsparcheck an, bei dem seine Mechaniker für einen Festpreis von 29,90 Euro 20 Baugruppen im Auto prüfen, die den Verbrauch beeinflussen – wie Zündkerzen, Luftfilter, Reifen und Öl.
Wer den dynamischen Schnellredner indes nur als Verkaufsgenie sieht, wird ihm nicht gerecht. Ebensoviel Mühe steckt der Brandenburger in die inneren Abläufe seines Unternehmens. „Die Weiterbildung ist ein wichtiger Punkt in unserer Firmenphilosophie“, sagt der Geschäftsführer.
Hieße der Service Award „Servicemarketing Award“, wäre dem Autohaus Mothor der erste Preis sicher gewesen. Aber Frank Motejat konzentriert sich nach eigenem Bekunden erst seit zwei, drei Jahren auf den Service. Entwickelt er sich dabei in der selben rasenden Geschwindigkeit weiter wie bislang, kann sich die Jury schon auf weitere spannende Besuche in Brandenburg freuen.
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