Erfolgreich mit Social-Media-Marketing

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Kein voreiliger Aktionismus

Den Social-Media-Newcomern rät Schuster, sich zuerst einmal eine Strategie zurechtzulegen, statt in blinden Aktionismus zu verfallen. Sie sollten sich die Frage stellen: Auf welchen Social-Media-Plattformen bewegen sich meine Kunden überhaupt? Außerdem muss sich ein Unternehmen damit beschäftigen, welche Funktion die verschiedenen Plattformen haben, um den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen zu können.

Mit Xing Flottenkunden akquirieren

So ist Xing nach Ansicht von Schuster eine für den Automobilhandel sehr interessante Social-Media-Plattform, wenn es um die Kundenakquise geht.

In Deutschland hat Xing knapp drei Millionen Mitglieder. Der Löwenanteil davon nutzt die Plattform geschäftlich. Bei der klassischen Kaltakquise musste man sich früher mühsam durch ein Unternehmen weiterleiten lassen, bis man den Entscheider an der Strippe hatte – oder seine Sekretärin. Mit Xing sieht das ganz anders aus: Das Autohaus kann beispielsweise den Begriff „Fuhrparkmanagement“ eingeben, die Postleitzahlsuche entsprechend einschränken und schon hat es den richtigen Ansprechpartner einer Firma samt Kontaktdaten.

Nicht minder interessant sind die mittlerweile über 40.000 Fachgruppen, die sich in Xing gegründet haben. Hier versammeln sich die Tuningfans, Mini-Fans und viele mehr. „Der Königsweg, um mit interessanten Personen in Kontakt zu treten, ist, selbst eine Gruppe zu gründen“, betont Norbert Schuster.

Mit Apps die Kunden mobil informieren

Auch dem Thema Applikationen für Smartphones sollte sich ein Unternehmen nicht verschließen. Der App-Store von Apple bietet mittlerweile über 85.000 Programme an. Die Zahl der Downloads hat die zwei Milliarden längst überschritten.

Wie der US-amerikanische Nachrichtendienst Flowtown ermittelt hat, nutzt bereits ein Viertel der Handybesitzer Apps, um sich zielgenau über Nachrichten, Spiele, Entertainment und Sport zu informieren oder um in sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Die 18- bis 29-Jährigen haben durchschnittlich 22 Apps auf ihrem Smartphone. Bei der Zielgruppe der über 50-Jährigen sind es immerhin noch 13 Anwendungen.

Autohaus Jürgens bringt eigene App

Das Mercedes-Benz-Autohaus Jürgens aus Hagen hat den Trend erkannt und bietet bereits eine eigene Jürgens-App an. Kunden und Interessierte könnten damit auch von unterwegs das Angebot des Autohauses nach ihrem Wunschfahrzeug durchsuchen.

Betriebe, denen die Kenntnisse oder die Kapazitäten für die Programmierung fehlen, können auf externe Dienstleister zurückgreifen, wie die Internetagentur Pixelconcept GmbH. Sie kreiert – speziell für Autohäuser – eine iPhone-App, mit der die Betriebe ihre Fahrzeuge, Service- und Zubehörangebote sowie News und Events präsentieren können.

Neben den klassischen Fahrzeugsuchfunktionen samt einer Favoritengarage bietet die Applikation von Pixelconcept die Möglichkeit, Fahrzeugvideos abzurufen.

Im Teambereich kann ein Autohaus seine Mitarbeiter mit Bildern und Kontaktdaten vorstellen. Der User kann seinen gewünschten Ansprechpartner sogar direkt aus der Applikation heraus anrufen.

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