Erfolgreich mit Social-Media-Marketing

Autor / Redakteur: Julia Mauritz/ Stephan Richter / Julia Mauritz

Facebook und Co. revolutionieren die Kommunikation zwischen Kunde und Unternehmen. »kfz-betrieb ONLINE« zeigt, welche Strategie Autohäuser einschlagen sollten, um die sozialen Medien erfolgreich zu nutzen.

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Die Welt ist im Wandel – nicht China ist mehr das Land, das am schnellsten wächst, sondern eine Plattform im Internet: das soziale Netzwerk Facebook. 525 Millionen Menschen weltweit haben sich dort bereits registriert und Woche pro Woche kommen weitere Millionen hinzu. Noch 2007 betrug das geschätzte Jahreseinkommen von Facebook 100 Millionen Dollar – 2010 hat das Unternehmen die Eine-Milliarde- Dollar-Grenze gesprengt. Diese Zahlen zeigen, wie mächtig diese sogenannte Social-Media-Plattform geworden ist.

In der „alten“ Welt galten Twitter, Facebook und Co. als reine Spielwiesen für unter 20-Jährige, die sich dort über Partys, Beziehungen oder Musik unterhielten. Flickr war eine Bilddatenbank für Amateurfotos und Wikipedia eine mit Halbwissen gespickte Plattform. Weblogs (Blogs) waren keine ernst zu nehmenden Meinungsäußerungen und Bewertungen im Internet über Unternehmen und Firmen waren noch sehr spärlich gesät. Einzig XING galt als „akzeptable“ Plattform, um geschäftliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Die Social-Media-Revolution

Jetzt ist auch die Konkurrenz in der Geschäftswelt und damit im Autohandel angekommen. Und auch dort möchten die Plattformen das tun, was sie bereits mit dem kompletten Internet und dem Nutzungsverhalten der User getan haben: Es revolutionieren

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Social-Media-Angebote haben das Web von einem reinen Informationskanal in die Kommunikationsplattform Web 2.0 verwandelt. Auf das Kfz-Gewerbe übertragen heißt das: Während ein Autohaus früher die Kunden auf seiner Homepage primär über Neuwagenangebote oder Serviceaktionen informierte und sich die Kunden mit diesem Informationsangebot begnügten, wollen sie jetzt mit dem Autohaus in Kontakt treten und ihre Meinung über das Unternehmen mit Gleichgesinnten teilen.

Bewertungsportale werden wichtiger

Die Kunden, die Social Media passiv nutzen, informieren sich beispielsweise auf Plattformen wie Autoplenum über einen Betrieb oder ziehen Bewertungen anderer Kunden zu Rate. Diejenigen, die das Web 2.0 aktiv nutzen, bewerten das Autohaus selbst und wollen ihre Probleme schnell, am besten in Echtzeit, mit einem Verantwortlichen besprechen. Sie vereinbaren Servicetermine online und wenn sie auf Mobile.de oder Autoscout 24 ihr Traumauto gefunden haben, erwarten sie, dass ein Verkäufer auch nach Ladenschluss via E-Mail oder über eine Social-Media-Plattform mit ihnen Kontakt aufnimmt.

Das Internet ist mobil geworden

Der Grund für den beschriebenen Wandel liegt darin begründet, dass sich die Technik weiterentwickelt hat. Breitbandanschlüsse, Flatrates für planbare Kosten sowie die Bedienerfreundlichkeit der Endgeräte machen den Zugang zum Internet heutzutage leichter und komfortabler. Und vor allem: mobil.

Smartphones und Tablet-PCs wie das iPad erlauben einen immerwährenden Zugang zum World Wide Web. Zwar verfügen derzeit noch 80 Prozent der Deutschen über einen stationären Onlinezugang. Für den Autohandel stellt Dr. Nicolas Deskovic, Gründer und Geschäftsführer der Onlinebörse Autoscout 24 aber die These auf, dass sich in fünf Jahren die Suche nach Autos primär im mobilen Internet abspielen wird.

Auf Seite 2: Die Automobilbranche im Web 2.0

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