Erfolgreich mit Social-Media-Marketing

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Zuerst Medienkompetenz aufbauen

Eine konkrete Strategie bedarf auch einer hohen Medienkompetenz im Autohaus. Wer für Social Media verantwortlich ist, muss wissen, wann er sich in rechtlichen Grenzbereichen bewegt und ob er dem Unternehmen mit bestimmten Aktionen schaden kann.

So bietet Facebook seinen Usern an, das E-Mail-Postfach zu durchsuchen und auszuwerten, ob eine der gespeicherten Adressen mit der von einem Facebook-User übereinstimmt.

Damit möchte es die Plattform seinen Mitgliedern erleichtern, sich mit Bekannten zu vernetzen. Das Problem: Facebook greift dabei auch auf Daten von Nicht-Mitgliedern zurück und behält sich vor, die Daten für künftige Suchanfragen zu speichern, wie die FAZ kürzlich herausfand. Daher sollte ein Autohaus nicht nur genau überlegen, welche Informationen es preisgibt, sondern auch niemals unbedarft einen Mausklick tätigen.

Den richtigen Umgangston erspüren

Ein Auftritt sollte auch im Tonfall und der Themenwahl der jeweiligen Marke und dem Image des Autohauses entsprechen und zur Zielgruppe passen.

Bislang beeinflussen vor allem noch Onlinebörsen sowie Hersteller- und Händlerwebseiten die Kaufentscheidung der Kunden. Aber Web-2.0-Angebote sind auf dem Vormarsch.

Laut einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Puls schwanken Autokäufer bis zu einer Woche vor dem Autokauf noch zwischen Marken und Modellen.

Feine Nuancen können die Meinung des Kunden zur einen oder anderen Seite kippen lassen. Eine positive Empfehlung von zufriedenen Kunden kann den entscheidenden Ausschlag geben. „Kein Unternehmen kann es sich erlauben, die aktuelle Entwicklung einfach auszublenden“, unterstreicht Skibicki. „Holen Sie die Kunden ab, wo sie sind, und bringen Sie sie auf Ihre Gartenparty.“

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