Euromaster: Marktplatz für die Teileversorgung

Reifen, Felgen und Ersatzteile vom virtuellen Marktplatz

| Autor: Jan Rosenow

Nicht nur Reifen – sämtliche Teile sollen die Euromaster-Betriebe künftig von einer Internetplattform beziehen.
Nicht nur Reifen – sämtliche Teile sollen die Euromaster-Betriebe künftig von einer Internetplattform beziehen. (Bild: Euromaster)

Die Reifenhandelskette Euromaster verbreitert ihren Einkauf durch einen digitalen Marktplatz, den das Unternehmen unter anderem zusammen mit dem Reifendatenspezialisten JF Network aus Kitzingen entwickelt hat. An den Marktplatz sind Lieferanten aus ganz Europa angebunden, die ihre Ware zu tagesaktuellen Preisen anbieten. Das Shopsystem enthält zudem einen Komplettradkonfigurator, der die naturgetreue Simulation verschiedener Felgen-Räder-Kombinationen ermöglicht, die die Kunden selbst zusammenstellen können.

Die Produktpalette des neuen Euromaster-Marktplatzes umfasst nahezu alle Reifen und Autoteile, die am Markt verfügbar sind, und bedient sämtliche Qualitäts- und Preiskategorien. In einem nächsten Entwicklungsschritt soll auch der E-Shop unter euromaster.de mit dem digitalen Marktplatz verknüpft werden, so dass sowohl Kunden in den Euromaster-Filialen als auch Onlinekunden das neue Angebot nutzen können.

Digitale Versorgungs- und Informationsplattform

Doch das Tool soll noch mehr können, erklärte Rolf Beißel, Leiter des Projekts, gegenüber »kfz-betrieb«: „Es handelt sich um eine digitale Versorgungsplattform für alle Reifen, Felgen, RDKS-Komponenten und Ersatzteile, die unsere Betriebe brauchen, und für die technischen Informationen, die für die Reparatur nötig sind.“ Neben JF Network bezieht das System noch andere Datenanbieter mit ein – beispielsweise Tec RMI oder Schwacke. Damit finden dort die Anwender in den Euromaster-Standorten auch Einbauanleitungen und Wartungspläne.

Wie nötig sie diese Informationen brauchen, zeigte das schlechte Abschneiden im „Auto-Bild“-Werkstatttest. Hier schaffte es kein einziger Betrieb, alle Mängel zu entdecken, obwohl diese allein durch das Befolgen der Herstellervorschriften hätten auffallen müssen.

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