Unternehmerausbildung Familienunternehmen schulen die Autohändler von morgen

Von Dr. Martin Achter 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Generationenwechsel und Nachfolge sind Dauerthemen im Kfz-Gewerbe: Eine Gruppe familiengeführter Autohäuser bietet jetzt eine Ausbildung zum Unternehmer und zur Führungspersönlichkeit von morgen an. Die Inhalte sind stark mit dem Praxisalltag verknüpft.

Gemeinsam lernen und Führungsverantwortung übernehmen: Die Händlerkooperation APM bietet Nachwuchsführungskräften eine Ausbildung zum Unternehmer im familiär gebundenen Automobilhandel an.(Bild: ©  kegfire - stock.adobe.com)
Gemeinsam lernen und Führungsverantwortung übernehmen: Die Händlerkooperation APM bietet Nachwuchsführungskräften eine Ausbildung zum Unternehmer im familiär gebundenen Automobilhandel an.
(Bild: © kegfire - stock.adobe.com)

Der Generationenwechsel beschäftigt das gesamte Kfz-Gewerbe – und er beschäftigt auch die knapp 40 Familienunternehmen aus dem deutschen Automobilhandel, die in der APM AG (Automobilpartner Mitte) zusammenarbeiten. Die Händlerkooperation hat aus diesem Grund eine Ausbildung für junge Unternehmer und Nachwuchsführungskräfte der Branche aufgelegt, die in diesem Herbst startet. Sie kann berufsbegleitend umsetzt werden und richtet sich nicht nur an den eigenen Nachwuchs, sondern ist offen für die gesamte Branche.

APM-Prokurist Micha Kaufmann skizziert die Herausforderung, die zur Konzeption und Umsetzung der Ausbildung für die nächste Generation der Branche („Next-Gen-Ausbildung“) führte, die Führungsverantwortung übernehmen will: „In unserer Verbundgruppe stehen viele Unternehmensnachfolgen an. Für uns ist es also eine Kernherausforderung, zu gewährleisten, dass der Verbund auch von der nächsten Generation des unternehmerischen Mittelstands fortgeführt wird.“ Insofern seien die Nachkommen von Gesellschaftern und Inhabern aus dem Automobilhandel eine Zielgruppe. „Sie haben eine familiäre Verbundenheit zu den Unternehmen – entsprechend spüren sie oft auch eine besondere Verantwortung.“