Faszination Ford Escort Cabrio hält an

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Mit dem Escort Cabriolet der Generation MK-V tat man sich bei Ford Anfang der 90er Jahre keinen Gefallen. Der VW Golf fing in die Jahre gekommen langsam an zu wanken und auch der Escort präsentierte sich keinesfalls so stimmig, wie nach der Modellpflege im Jahre 1986. Das merkte man auch europaweit bei der geringeren Nachfrage der Sonnenanbeter. Cabriolets in der Kompaktklasse rissen keinen mehr vom Stuhl. Markenübergreifend gab es träges Design – wie beim Ford Escort.

Focus CC bietet mehr Platz als der Vorgänger

Ein Cabriolet in der Kompaktklasse ist trotz anderslautender Schwüre der Werbeabteilungen nichts für vier Personen. Angesichts der überschaubaren Platzverhältnisse konnte man im Fond des alten Ford Escort Cabriolet nicht ernsthaft sitzen. Ein Focus CC bietet deutlich mehr Platz, einen integrierten Überrollschutz, Kopfstützen und elektrische Fensterheber hinten.

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Doch es bleibt es wie schon immer war. Bequem flanieren und die Sonne genießen kann man nur in der ersten Reihe. Mittlerweile selbstverständlich, dass ein Dach – in diesem Fall als Klappversion – elektrisch öffnet und schließt. Beim Focus CC geschieht das in trägen 30 Sekunden und nur im Stand. Zumindest Geschwindigkeiten bis 30 km/h sollten sich heutzutage realisieren lassen. Das bringt Sicherheit beim Regenüberfall in der City oder an der Ampelkreuzung. Doch die fünf Hydraulikzylinder, drei Elektromotoren und elf Sensoren benötigen viel Zeit, um das nur zweiteilige Dach zu öffnen und zu schließen.

Der Motor hat zugelegt

Setzte man früher auf eine jugendlich-frische Kundschaft im Alter von um die 30 Jahre, so hat sich auch hier viel getan. Ford blickt wie die Konkurrenz gerne auf die finanziell abgesicherte Kundschaft im mittleren und höheren Alter. Wenn die Kinder erst einmal aus dem Haus sind, kann man sich auch wieder ein Cabriolet wie den Focus CC leisten. Vielleicht hatte man ja vor 20 Jahren schon einmal einen offenen Escort gefahren?

So sehr der Focus in den Jahren an Dimensionen und Gewicht zugelegt hat, so viel hat sich auch bei der Motorleistung getan. War einst bei allzu spritzigen 90 oder 105 PS Schluss, so gibt es heute zwar deutlich weniger als bei der Konkurrenz, aber immerhin doch 145 PS. Sogar ein Diesel mit 100 kW / 136 PS lässt einen beim Bräunen auch noch sparen. Bis ein leistungsstärkerer Benziner folgt, macht der Diesel mit zwei Litern Hubraum, 320 Nm Drehmoment und 205 km/h den besten Eindruck. Im Gegensatz zum etwas trägen Zweiliter-Benziner verbraucht man unter sechs Liter Diesel auf 100 Kilometer und hat empfehlenswerte sechs Gänge. Auf Wunsch auch die brandneue Doppelkupplung. So viel Hightech hat seinen Preis. In der Basisversion kostet der Ford Focus CC 1.6 23.575 Euro.

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